Deka-Flex: Euro C-Fonds: 07/2019-Bericht, Zentralbankpolitik bestimmend - Fondsanalyse


02.09.19 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Flex: Euro C ist kurz- bis mittelfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren oder mit variabler Verzinsung und in Geldmarktinstrumente zu investieren. Dabei würden insbesondere Vermögensgegenstände staatlicher Aussteller, von Unternehmen sowie besicherte Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe) erworben. Es würden überwiegend auf Euro lautende oder gegen Euro gesicherte Vermögensgegenstände erworben, die selbst oder deren Aussteller überwiegend eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden. Ergänzend könnten Bankguthaben gehalten werden.

Die Zentralbankpolitik sei auch im Juli ein bestimmender Faktor an den Finanzmärkten geblieben. Auf ihrer jüngsten Sitzung habe die EZB zwar keine Änderungen an der bisherigen Politik vorgenommen, habe jedoch ein umfangreiches Maßnahmenpaket mit dem Ziel in Aussicht gestellt, die Wirtschaft noch stärker mit billigem Geld zu unterstützen. Dazu könnten neben einer weiteren Senkung des Einlagesatzes auch erneute Wertpapierkäufe gehören. Ausschlaggebend für diese Überlegungen der Euro-Währungshüter seien insbesondere sinkende Inflationserwartungen und schwächelnde Konjunktur in der Eurozone gewesen. Während die Lage in den auf Binnenwirtschaft und Konsum ausgerichteten Branchen noch vergleichsweise robust sei, habe sich die Situation der europäischen Industrie vor dem Hintergrund globaler Wachstumsabschwächung und schwelender Handelskonflikte weiter verschlechtert. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone habe gemäß der vorläufigen Schnellschätzung im zweiten Quartal 2019 nur noch um 0,2% im Vorquartalsvergleich zugenommen. Auch das Economic Sentiment und das ifo-Geschäftsklima hätten sich erneut eingetrübt.

Die Wirtschaftsdynamik sei in den USA ebenfalls zurückgegangen. Mit der annualisierten Wachstumsrate von 2,1% sei das US-Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2019 jedoch etwas stärker als allgemein erwartet angestiegen. Auch der im Juli veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht habe mit einem starken Beschäftigungsabbau überrascht. Nichtsdestotrotz habe die US-Notenbank (FED) ihr Leitzinsintervall um 25 Basispunkte auf 2,00% bis 2,25% gesenkt. Begründet worden sei diese Maßnahme insbesondere mit globalen Risiken. Der FED-Chef habe jedoch unterstrichen, dass die aktuelle Zinssenkung nicht den Beginn einer expansiven Geldpolitik einläute, was für eine gewisse Enttäuschung an den Märkten gesorgt habe. In dieser Gemengelage hätten die US-Renditen leicht aufwärts tendiert, während die Renditen von Bundesanleihen erneut gesunken seien. Die Risikoprämien an den globalen Unternehmensanleihemärkten seien ebenfalls zurückgegangen. (02.09.2019/fc/a/f)






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