Deka-Flex: Euro C-Fonds: 06/2020-Bericht, positive Vorzeichen im Juni - Fondsanalyse


22.07.20 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Flex: Euro Cist kurz- bis mittelfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere mit einer Restlaufzeit von bis zu zwei Jahren oder mit variabler Verzinsung und in Geldmarktinstrumente zu investieren. Dabei würden insbesondere Vermögensgegenstände staatlicher Aussteller, von Unternehmen sowie besicherte Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe) erworben. Es würden überwiegend auf Euro lautende oder gegen Euro gesicherte Vermögensgegenstände erworben, die selbst oder deren Aussteller überwiegend eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden. Ergänzend könnten Bankguthaben gehalten werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniere gezielt "Top-Down" sowie "Bottom-Up"-Elemente. Die Basis stelle die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten, werde der Index 100% ICE BofAML Euro Cash Index in EUR (cust.) verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

An den Finanzmärkten hätten im Juni erneut positive Vorzeichen dominiert. Angetrieben durch massive fiskal- und geldpolitische Unterstützung habe die Kurserholung bei den Risikoanlageklassen den dritten Monat in Folge angehalten. Die Corona-Pandemie habe die Weltwirtschaft zwar weiterhin fest im Griff gehabt, Kontaktbeschränkungen seien aber vielerorts schrittweise zurückgeführt worden und die wirtschaftliche Aktivität habe allmählich zugenommen. Während die harten Konjunkturdaten noch vom jüngsten dramatischen Wirtschaftsabsturz geprägt gewesen seien, hätten die zuletzt veröffentlichten Stimmungsindikatoren eine moderate Konjunkturerholung angedeutet. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex für den Euroraum sei auf einen Stand von 47,5 angestiegen und sei damit nur noch 4,1 Punkte von seinem Vorkrisenniveau entfernt gewesen. Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA habe mit einem Wert von 49,6 nur knapp die Wachstumsschwelle von 50 Punkten verfehlt.

Auch Frühindikatoren in den Schwellenländern hätten angezeigt, dass die Wachstumsabschwächung langsam nachlasse. Die Lage in den aufstrebenden Volkswirtschaften sei allerdings sehr heterogen geblieben: Während sich das Finanzierungsumfeld insgesamt verbessert habe, seien einige der Entwicklungsländer auf Hilfe des Internationalen Währungsfonds und das Entgegenkommen ihrer Gläubiger angewiesen. In Deutschland habe das ifo Geschäftsklima einen Rekordanstieg verzeichnet. Dabei hätten die Geschäftserwartungen sprunghaft zugelegt, die Lageeinschätzung sei allerdings auf einem sehr niedrigen Niveau geblieben. Das Prinzip Hoffnung scheine zurzeit auch die Anleger an den internationalen Börsen zu leiten. Mit ihrem Optimismus würden sie eine schnelle wirtschaftliche Erholung offenbar vorwegnehmen. Notierungen von Dividendentiteln und Wandelschuldverschreibungen hätten im Monatsverlauf spürbar zugelegt. Die Risikoprämien an den Kreditmärkten seien zurückgegangen, hätten sich aber zum Monatsultimo weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau bewegt. Der Euro habe gegenüber dem US-Dollar etwas fester notiert. (22.07.2020/fc/a/f)






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