Deka-EuropaBond TF-Fonds: 08/2017-Bericht, Wertsteigerung im August - Fondsanalyse


13.09.17 12:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-EuropaBond TF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in Anleihen von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Neben Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) könnten auch verzinsliche Wertpapiere in lokaler Währung erworben werden.

Der Fonds nutze die Anlagechancen sowohl von Staats- und Unternehmensanleihen als auch von besicherten verzinslichen Wertpapieren (z.B. Pfandbriefen).

Der Fonds Deka-EuropaBond habe sich im August eine Wertsteigerung verbuchen können. Positiv auf die Performance ausgewirkt habe sich die zurückhaltende Positionierung in Italien. Negativ dagegen seien hingegen die zeitweilige Verkürzung der Duration (Zinsbindungsdauer) sowie das defensive CDS-Overlay gewesen. Außerdem habe die Währungsallokation positiv zur Performance beigetragen. Insbesondere die Akzente in der Norwegischen und Schwedischen Krone gegenüber dem Euro sowie die Zurückhaltung gegenüber Britischem Pfund und US-Dollar hätten positive Effekte geliefert. Die vorsichtige Positionierung im Polnischen Zloty sei weiter bestehen geblieben.

Solide Wachstumsdynamik habe auch im August das globale Konjunkturbild geprägt. Laut der jüngsten Schnellschätzung von Eurostat sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im 2. Quartal 2017 um 0,6% und damit genauso stark gewachsen wie das US-BIP. Auch Japan habe mit 1,0% in diesem Zeitraum ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum verzeichnet. Die Verbraucherstimmung sei ebenfalls freundlich gewesen. So sei das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen in den USA im August auf den höchsten Stand seit Juli 2001 gestiegen. Auch in Deutschland habe der für September ermittelte GfK-Konsumklimaindex den größten Wert seit fast 16 Jahren erreicht.

Die Inflationsdynamik sei dagegen schwach geblieben. So habe die Jahresteuerungsrate in den USA im Juli lediglich um 0,1% auf 1,7% zugenommen. Im selben Monat habe die jährliche Inflationsrate in der Eurozone bei 1,3% stagniert. Die im Vergleich zum Inflationsziel von Notenbanken insgesamt enttäuschende Preisentwicklung habe für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik gesprochen. Die Investoren würden sich zwar auf eine schrittweise Reduzierung der FED-Bilanz vorbereiten, bei den Leitzinsanhebungen erwarte man in den USA allerdings ein sehr langsames Tempo.

In Bezug auf eine weitere Verringerung der EZB-Anleihekäufe habe ebenfalls wenig Klarheit bestanden. Auch die mit Spannung erwartete Rede des EZB-Chefs Mario Draghi bei einem Treffen von Notenbank- und Finanzmarktvertretern in Jackson Hole habe in dieser Hinsicht keine Hinweise geliefert. Die Aussicht auf eine baldige Änderung des Wertpapierprogramms der Europäischen Zentralbank habe zusammen mit der Konjunkturaufhellung im Euroraum für eine kräftige Aufwertung der Gemeinschaftswährung gesorgt. Der Euro habe im Monatsverlauf zwischenzeitlich die Marke von 1,20 US-Dollar überschritten.

Mit Sorge hätten die Marktteilnehmer die Entwicklung rund um Nordkorea beobachtet. In diesem Umfeld seien die Renditen von den als sicher geltenden Staatsanleihen tendenziell zurückgegangen. Die Risikoprämien an den Kreditmärkten seien im Durchschnitt dagegen etwas angestiegen. (13.09.2017/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
41,48 € 41,48 € -   € 0,00% 17.11./08:45
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009771980 977198 42,16 € 40,87 €