Deka-EuropaBond TF-Fonds: 02/2020-Bericht, leichtes Plus auf Monatssicht - Fondsanalyse


19.03.20 10:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-EuropaBond TF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in Anleihen von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Der Fonds nutze die Anlagechancen sowohl von Staats- und Unternehmensanleihen als auch von besicherten verzinslichen Wertpapieren (z.B. Pfandbriefen).

Neben Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) könnten auch verzinsliche Wertpapiere in lokaler Währung erworben werden.

Der Deka-EuropaBond habe sich im Februar besser als sein Referenzindex präsentiert und habe ein leichtes Plus auf Monatssicht ausgewiesen. Positiv ausgewirkt habe sich u.a. die längere Duration sowie die Akzentuierung langer Laufzeiten. Auf der Währungsseite habe die Präferenz des US-Dollars gegenüber dem Euro und die Zurückhaltung in asiatischen Währungen sowie von Schwellenländerwährungen wie Türkische Lira und Südafrikanischem Rand Wertbeiträge geliefert. Als nachteilig habe sich hingegen die defensive Ausrichtung im Britischen Pfund erwiesen.

Zu Beginn des Berichtsmonats hätten sich die Risikomärkte überwiegend positiv entwickelt. Die Reaktion auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sei zunächst verhalten geblieben. Für Unterstützung hätten dagegen Konjunkturmeldungen gesorgt, die auf eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmendaten hingedeutet hätten. So habe der US-Arbeitsmarktbericht für Januar mit einem starken Beschäftigungsaufbau positiv überrascht. Der nationale Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) sei im ersten Monat des Jahres auf 50,9 Punkte und damit ebenfalls stärker als erwartet angestiegen. Auch auf globaler Ebene hätten Frühindikatoren eine spürbare Stimmungsaufhellung signalisiert, die nicht zuletzt der im Vormonat erzielten Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und USA zu verdanken gewesen sei. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex für den Euroraum habe sich im Februar leicht auf einen Stand von 51,6 Punkten verbessert. Das ifo-Geschäftsklima habe um 0,1 Punkte zugelegt.

In der zweiten Monatshälfte habe die Verunsicherung über die konjunkturellen Folgen der Corona-Epidemie deutlich zugenommen. Berichte über Produktionsausfälle, gestörte Lieferketten und Einschränkungen im Konsum hätten die Ängste vor einem weltweiten Wachstumseinbruch geschürt. Die Folge sei eine ausgeprägte Flucht aus Aktien und Hochzinsanleihen in die als sicher geltenden Staatspapiere gewesen. In diesem Umfeld hätten die Dividendentitel weltweit einen drastischen Kurseinbruch erlebt und die Risikoprämien bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien stark angestiegen. Gleichzeitig seien die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries kräftig zurückgegangen, was auch die Kursrückgänge bei festverzinslichen Hartwährungsemissionen von Unternehmen und Schwellenländern etwas abgemildert habe. Die Aufwertung des US-Dollars sei nicht zuletzt durch die an den Geldmärkten verstärkt eingepreisten Zinssenkungserwartungen abgebremst worden, sodass die US-Währung zum Monatsultimo gegenüber dem Euro nur geringfügig höher notiert habe als im Vormonat. (19.03.2020/fc/a/f)






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