Deka-EuropaBond TF-Fonds: 01/2018-Bericht, besser als der Referenzindex - Fondsanalyse


15.02.18 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-EuropaBond TF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in Anleihen von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Neben Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) könnten auch verzinsliche Wertpapiere in lokaler Währung erworben werden.

Der Fonds nutze die Anlagechancen sowohl von Staats- und Unternehmensanleihen als auch von besicherten verzinslichen Wertpapieren (z.B. Pfandbriefen).

Der Fonds DekaEuropaBond habe im Januar eine Seitwärtsbewegung verzeichnet und habe damit besser abgeschnitten als der Referenzindex. Vorteilhaft habe sich vor allem die defensive Positionierung gegenüber Zinsänderungsrisiken (Duration) ausgewirkt sowie die geringe Berücksichtigung von Anleihen mit kurzen und mittleren Laufzeiten in Relation zu langen Laufzeiten.

Der Januar habe bei zinsorientierten Marktteilnehmern ganz im Fokus von steigenden Renditen gestanden. Vor allem die 5- und 10-jährigen US-Treasuries seien der Seismograph für zunehmende robuste Wirtschaftsdaten und entsprechende rosige Geschäftsaussichten, gerade für von der US-Steuerreform profitierende Unternehmen gewesen. Infolgedessen seien auch die Erwartungen von Leitzinserhöhungen gestiegen. Positive Nachrichten seien aber auch zum Wirtschaftsvertrauen im Euroraum gekommen, das weiter zugenommen habe. Das Economic Sentiment der Europäischen Kommission sei im Dezember auf einen Stand von 116,0 Punkten (+1,4 Punkte) angestiegen und habe damit den höchsten Stand seit Oktober 2000 erreicht.

Ebenfalls verbessern können habe sich die Stimmung der Unternehmen im Euroraum. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex sei im Januar auf einen Stand von 58,6 Punkten angestiegen. Dies sei der höchste Wert seit Sommer 2006. Auch das ifo-Geschäftsklima habe im Januar auf das alte Allzeithoch von 117,6 Punkten zulegen und damit den zuletzt gesehenen leichten Rückgang wieder ausgleichen können.

Das positive konjunkturelle Gesamtbild sei durch die veröffentlichte vorläufige Schnellschätzung von Eurostat bestätigt worden. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland habe im vierten Quartal 2017 um 0,6% im Vergleich zum Vorquartal zulegen können. Damit habe die BIP-Entwicklung den Erwartungen der Mehrheit der Konjunkturbeobachter entsprochen. Das Wachstumsergebnis für das Gesamtjahr 2017 liege bei einem Plus von 2,5% und entspreche damit dem höchsten Jahreswachstum seit zehn Jahren in der Eurozone. Vor diesem Hintergrund sei es zu einer deutlichen Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar gekommen. (15.02.2018/fc/a/f)






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