Deka-Deutschland Nebenwerte C-Fonds: 12/2018-Bericht, Anteilwert rückläufig - Fondsanalyse


10.01.19 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Dezember hätten Unsicherheiten rund um den Brexit, der Konflikt um das Haushaltsbudget in den USA, schwächere Konjunkturdaten sowie eine flacher werdende US-Zinsstrukturkurve das Anlageumfeld geprägt. Der Deka-Deutschland Nebenwerte habe hierauf mit dem Aufbau von Unternehmen im Investitionsgüter- und Einzelhandelssektor reagiert und Positionen in den Branchen Chemie und Technologie reduziert. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus den Sektoren Immobilien sowie Technologie gekommen, während Investitionen in den Branchen Industrie und Gesundheitswesen hingegen belastet hätten. Der Fonds habe im Berichtszeitraum einen rückläufigen Anteilwert verzeichnet.

Den letzten Börsenmonat des Jahres hätten die internationalen Aktienmärkte mit deutlichen Kursverlusten beendet. Während im Zuge des G20-Gipfels zu Monatsbeginn noch versöhnliche Töne im Handelsstreit zwischen den USA und China angeschlagen worden seien, habe die gleichzeitig von den USA forcierte Inhaftierung der Finanzchefin des chinesischen Technologiekonzerns Huawei in Kanada zu erneuten Spannungen zwischen den beiden Ländern geführt. Weitere Belastungsfaktoren seien im Monatsverlauf die Erhöhung der Leitzinsen in den USA, damit einhergehend die öffentliche Kritik am FED-Vorsitzenden Jerome Powell durch US-Präsident Trump, sowie der US-Haushaltsstreit inklusive Regierungsstillstand und der Zwangsbeurlaubung von knapp 800.000 US-Staatsbediensteten gewesen.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: -8,4%) überdurchschnittlich entwickelt. Zum Monatsende hätten sich die Kursverluste auf -6,2% belaufen. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat von 102,0 auf 101,0 Punkte gefallen und habe damit unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (101,8) gelegen.

Unternehmensseitig habe der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius die Anleger enttäuscht. Das Unternehmen habe zum zweiten Mal binnen weniger Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Vor allem in den Privatklinken und im Dialyse-Geschäft der Tochter Fresenius Medical Care verspüre man zunehmend Gegenwind. Auch der Ausblick auf die kommenden Jahre habe unter den Erwartungen der Marktteilnehmer gelegen. Fresenius-Aktien hätten im Monatsverlauf 15,8% an Wert verloren. (10.01.2019/fc/a/f)





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