Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 12/2017-Bericht, Wertrückgang im Dezember - Fondsanalyse


09.01.18 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Dezember hätten sich die europäischen Aktienmärkte weitgehend behauptet gezeigt, allerdings sei die erhoffte Jahresendrallye dieses Jahr ausgeblieben. Positive Signale seien durch die beschlossene US-Steuerreform gekommen, die den Unternehmen mit erheblichen Erleichterungen deutlich entgegenkomme. Auch ausländische Unternehmen mit US-Einheiten sollten davon profitieren können. Ungünstig habe sich hingegen die Stärke des Euro gegenüber dem US-Dollar ausgewirkt, was sich zunehmend als Hemmnis für europäische Firmen erweisen dürfte.

Der Deka-Deutschland Nebenwerte habe im Berichtsmonat die Bereiche Versorger und Banken im Portfolio aufgestockt und dafür die Bestände von Unternehmen aus dem Medien- und Konsumsektor verringert. Die größten positiven Performancebeiträge hätten aus den Positionierungen in der Konsum- und Industriebranche resultiert. Der Fonds habe auf Monatssicht einen Wertrückgang aufgewiesen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Dezember in der Gesamtheit positiv, mit Blick auf einzelne Regionen und Länder jedoch erneut recht heterogen entwickelt. In Euroland habe eine Vielzahl der Länderindices leicht nachgegeben, was von Marktakteuren mit der festeren Gemeinschaftswährung Euro, dem Wahlsieg der Separatisten in Katalonien und einem Sanktionsverfahren der EU gegen Polen erklärt worden sei.

Auf der anderen Seite des Atlantiks hätten die US-Indices im Zuge der beschlossenen US-Steuerreform etwas fester notiert. Die Aktienindices in Japan hätten nach erfreulichen Konjunkturdaten ebenfalls leicht zulegen können. In der Kalenderjahrbetrachtung könnten Aktienanleger auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurückblicken. Zwar hätten Währungseffekte die Wertentwicklung in vielen Märkten spürbar geschmälert, insgesamt seien die Vorzeichen an den meisten Aktienbörsen aus Sicht eines Euro-Anlegers jedoch positiv gewesen.

Der deutsche Leitindex DAX sei mit Kursverlusten von -0,8% aus dem Monat gegangen und habe sich damit im Vergleich zum europäischen Aktienmarkt (MSCI EUROPE INDEX +0,8%) leicht schwächer entwickelt. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe im Berichtsmonat einen leichten Rückgang von 117,5 auf 117,2 Punkte verzeichnet und damit knapp unter der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (117,5 Punkte) gelegen.

Aufsehen habe der im deutschen MDAX notierte Steinhoff-Konzern erregt. Der deutsch-südafrikanische Möbelbauer habe im Dezember bekannt gegeben, neue Anhaltspunkte für Unregelmäßigkeiten in der Bilanz entdeckt zu haben. Die Präsentation der Bilanzkennzahlen sei entsprechend auf unbestimmte Zeit verschoben worden und Vorstandschef Markus Jooste sei zurückgetreten. Die Kapitalmärkte hätten das Unternehmen sehr deutlich abgestraft. Die Steinhoff-Aktie habe im Monatsverlauf mehr als 90% an Wert verloren. (09.01.2018/fc/a/f)






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