Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 09/2019-Bericht, steigender Anteilpreis - Fondsanalyse


11.10.19 15:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der September sei geprägt gewesen von einer Vielzahl sich verschlechternder wirtschaftlicher Indikatoren in Deutschland. Der ifo-Index habe ein Sieben-Jahrestief und der Einkaufsmanagerindex sogar ein Zehn-Jahres-Tief erreicht. Die europäische Notenbank habe mit einem Maßnahmenpaket für zwischenzeitliche Erleichterung an den Märkten gesorgt. Im Mittelpunkt hätten erneut die Entwicklungen rund um den anhaltenden Handelskrieg zwischen China und den USA gestanden. Das Fondsmanagement des Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Abbau von Industrie- und Medienaktien reagiert. Die Engagements bei Immobilien-, Software- und Internetunternehmen sei dagegen ausgebaut worden. Die größten positiven Performancebeiträge seien von der Pharmaindustrie und von Finanzdienstleistern gekommen. Negativ habe sich dagegen die Allokation des Einzelhandels- und Telekommunikationssektors ausgewirkt. Der Fonds habe im September einen steigenden Anteilpreis verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im abgelaufenen Berichtsmonat durchweg deutlich positiv gezeigt, vornehmlich getrieben durch die expansive Geldpolitik der Notenbanken. So habe der scheidende EZB-Präsident Mario Draghi zur Monatsmitte ein umfangreiches Maßnahmenpaket angekündigt, darunter die Wiederaufnahme des Anleihenaufkaufprogramms ohne zeitliche Befristung und eine Senkung des Einlagenzinssatz für Banken auf historische -0,5%. Ende des Monats habe auch die amerikanische Notenbank FED reagiert, welche zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen um 25 Basispunkte auf den Korridor von 1,75 bis 2,0% gesenkt habe.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im Vergleich zu den internationalen Märkten (MSCI WORLD INDEX in Euro: +3,2%) überdurchschnittlich entwickelt. Zum Monatsende habe der DAX Kursgewinne in Höhe von +4,1% ausgewiesen. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat marginal von 94,3 auf 94,6 Punkte gestiegen und habe damit leicht über der durchschnittlichen Erwartung der befragten Volkswirte (94,5 Punkte) gelegen.

Unternehmensseitig habe der deutsche Licht- und Elektronikspezialist HELLA Quartalszahlen vermeldet. Im ersten Geschäftsquartal von Anfang Juni bis Ende August habe der Autozulieferer ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 113 Mio. Euro erzielt, was einem Rückgang von 16% gegenüber dem Vorjahr entspreche. Vor allem die rückläufige globale Fahrzeugproduktion bereite HELLA Sorgen. Langfristig sehe man sich jedoch gut gerüstet für Zukunftsthemen wie Elektromobilität oder autonomes Fahren. HELLA-Aktien hätten trotz des Ergebnisrückgangs im Monatsverlauf um 17,3% zugelegt. (11.10.2019/fc/a/f)






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