Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 08/2018-Bericht, leichter Wertrückgang - Fondsanalyse


11.09.18 13:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im August seien die europäischen Aktienmärkte weiterhin von dem ungelösten Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet worden. Darüber hinaus habe der deutliche Verfall der Türkischen Lira für Verunsicherung gesorgt, die sich auch auf andere Schwellenländer ausgewirkt habe. Die politische Gemengelage sei somit weiter eine treibende Kraft für die kurzfristige Entwicklung der Aktienmärkte geblieben. Der Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen aus dem Einzelhandels- und Finanzdienstleistungsbereich reagiert und Positionen im Automobil- und Grundstoffsektor abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus der Branche Gesundheitswesen gekommen. Der Fonds habe auf Monatssicht einen leichten Wertrückgang aufgewiesen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im August uneinheitlich entwickelt. Wieder einmal hätten politische Themen den Kursverlauf, allen voran der Handelskonflikt zwischen den USA und diversen anderen Ländern diktiert. Während in der ersten Monatshälfte die Mehrzahl der Aktienindices schwächer tendiert habe, hätten sich die meisten Märkte danach wieder stabilisiert. Die Währungen einzelner Schwellenländer, wie beispielsweise der Argentinische Peso und die Türkische Lira, seien allerdings stark unter Druck geraten und hätten vor allem ausländische Investoren belastet.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +1,9%) unterdurchschnittlich entwickelt. Zum Monatsende hätten sich die Kursverluste auf -3,5% belaufen. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat von 101,7 auf 103,8 Punkte gestiegen, habe damit deutlich über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (101,8) gelegen.

Unternehmensseitig hätten die Aktionäre des Pharma- und Agrarkonzerns Bayer wenig Grund zur Freude gehabt. Ein Geschworenengericht in Kalifornien habe einem vermeintlich durch Glyphosat geschädigten Krebspatienten 289 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen. Daraufhin seien Ängste vor einer umfassenden Prozesswelle gegen Bayer aufgekommen, zumal bisher bereits mehr als 5000 Klagen anhängig seien. Glyphosat sei ein Unkrautvernichtungsmittel und werde von dem durch Bayer übernommenen Agrarkonzern Monsanto seit vielen Jahren produziert. Bayer-Aktien hätten im Berichtsmonat mehr als 15% an Wert verloren. (11.09.2018/fc/a/f)





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