Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 08/2017-Bericht, leichter Wertzuwachs - Fondsanalyse


08.09.17 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Im August hätten sich die europäischen Aktienmärkte von der geopolitischen Gemengelage rund um Nordkorea belastet gezeigt. Im Zuge dessen habe der Euro gegenüber dem US-Dollar weiter an Boden gewonnen, was sich für die europäischen Aktienmärkte als zusätzlicher Ballast erwiesen habe. Der Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Automobilzulieferern und Versorgern reagiert und habe Unternehmen aus dem Softwarebereich sowie der Pharma- und Gesundheitsbranche abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Chemiesektor sowie von Versicherungsunternehmen gekommen. Der Fonds habe im Monatsverlauf einen leichten Wertzuwachs aufgewiesen.

Der deutsche Aktienmarkt habe den Berichtsmonat in der Gesamtheit mit leichten Kursverlusten beendet. Die internationalen Aktienmärkte hätten im August erneut uneinheitlich tendiert. Ähnlich wie in den Vormonaten sei die Wertentwicklung diverser Länder- und Regionenindices spürbar durch Wechselkursveränderungen beeinflusst worden. Marktbeherrschendes Thema sei der Rückzug der führenden Notenbanken aus der expansiven Geldpolitik gewesen. Aktuell zeichne sich diesbezüglich aber noch kein klares Bild ab, so dass der Fokus nun auf den Sitzungen von FED und EZB im September liege. Zwischenzeitlich stärkere Kursrückschläge an den Aktienmärkten, ausgelöst durch erneute Raketentests von Nordkorea, Anschlägen in Europa und einer zunehmenden Lähmung des US-Regierungsapparats, hätten bis zum Monatsende zum Großteil wieder aufgeholt werden können.

Der deutsche Leitindex DAX sei mit Kursverlusten von -0,5% aus dem Monat gegangen und habe sich damit im Vergleich zu den marktbreiten europäischen Indices (MSCI EUROPE INDEX -0,8%) marginal besser entwickelt. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe unterdessen im Berichtsmonat einen leichte Rückgang von 116,0 auf 115,9 Punkte verzeichnet und damit die durchschnittliche Erwartung von Volkswirten (115,5 Punkte) übertroffen. Unterdessen habe die Fluggesellschaft Air Berlin Insolvenz angemeldet. Zuvor habe Etihad seine finanzielle Unterstützung eingestellt. Von der Bundesregierung werde ein 150-Millionen-Euro-Kredit zur Verfügung gestellt, um den laufenden Flugverkehr am Leben zu halten. Aktuell würden zahlreiche Gespräche zwecks einer Übernahme oder Verkauf einzelner Unternehmensteile stattfinden. Allen voran scheine die Deutsche Lufthansa interessiert zu sein. (08.09.2017/fc/a/f)






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