Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 05/2018-Bericht, Wertzugewinn im Mai - Fondsanalyse


11.06.18 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Mai hätten die europäischen Aktienmärkte eine Achterbahnfahrt erlebt. Zunächst hätten die Märkte, angetrieben von nachlassenden Zinssorgen und einer weiterhin guten Konjunktur, die Erholung der letzten Monate fortsetzen können, ehe es in der zweiten Monatshälfte deutlich nach unten gegangen sei, ausgelöst durch die chaotisch wirkende Regierungsbildung in Italien und die Forderungen der dortigen Parteien. Aber auch das endgültige Inkrafttreten der US-Zölle auf Stahl und Aluminium habe belastet. Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Abbau von Finanztiteln aus dem Mediensektor reagiert. Der Anteil von Unternehmen aus dem Chemiebereich sei dagegen deutlich erhöht worden. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Softwarebereich und dem Mediensektor gekommen. Der Deka-Deutschland Nebenwerte habe im Verlauf des Berichtszeitraums hinzugewonnen.

Die internationalen Aktienmärkte hätten sich im Mai uneinheitlich präsentiert. Ein tendenziell gemischter Konjunkturdatenkranz habe keine nachhaltigen Impulse setzen können. Bestimmt worden sei der Kursverlauf an den Börsen stattdessen in erster Linie von politischen Ereignissen. Mit Blick auf Europa habe sich dabei vor allem das europakritische Regierungsbündnis zwischen der 5 Sterne-Bewegung und der Lega Nord in Italien als Belastungsfaktor erwiesen, während in Spanien Korruptionsvorwürfe gegen die Partei von Ministerpräsidenten Mariano Rajoy die Investoren verschreckt hätten. Im Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China seien gegen Monatsende seitens der US-Regierung Sanktionen verhängt und diese nur einen Tag später auch auf Mexiko, Kanada und die EU ausgeweitet worden.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +4,3%) unterdurchschnittlich entwickelt, was hauptsächlich dem fallenden Außenwert der europäischen Gemeinschaftswährung geschuldet gewesen sei. Der DAX habe den Berichtsmonat nahezu unverändert im Vergleich zum Vormonat beendet. Der neu aufgestellte ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat unverändert bei 102,2 Punkten geblieben und habe damit über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten gelegen (102,0 Punkte).

Auf Unternehmensebene habe einmal mehr die Deutsche Bank negative Schlagzeilen geschrieben. Mit einem Kursrückgang von über 18% hätten die Aktien des Instituts auf dem tiefsten Stand seit Jahren notiert. Zuletzt sei bekannt geworden, dass die US-Notenbank FED die amerikanischen Tochtergesellschaften der Deutschen Bank als Problemfälle sehe. Zudem sei die Kreditwürdigkeit des Konzerns durch die Ratingagentur Standard & Poor's abgestuft worden. (11.06.2018/fc/a/f)





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