Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 03/2019-Bericht, positive Wertentwicklung im März - Fondsanalyse


09.04.19 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im März seien die europäischen Aktienmärkte von einem steigenden Risikoappetit von Investorenseite geprägt gewesen, nachdem die US-Notenbank (FED) angekündigt habe, die Zinsen im laufenden Jahr nicht mehr erhöhen zu wollen und sich Mario Draghi ebenfalls für einen längeren Aufschub der Zinswende ausgesprochen habe. Für eine positive Stimmung an den Aktienmärkten hätten zudem versöhnliche Aussagen zum Verlauf der Handelsgespräche zwischen den USA und China gesorgt. Der Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Immobilien- und Rohstoffsektor reagiert und Positionen im Industrie- und Bankenbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge hätten aus dem Automobil- und Mediensektor resultiert. Der Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe im März eine positive Wertentwicklung verzeichnet.

Auch im März hätten die internationalen Aktienmärkte ihren Aufwärtstrend weiter fortgesetzt. Während der im Monatsverlauf veröffentlichte Konjunkturdatenkranz eine weitere Eintrübung der Weltwirtschaft signalisiert habe und die ungelöste Brexit-Thematik belastet habe, hätten die führenden Zentralbanken mit einer Vielzahl an Maßnahmen gegen den drohenden Abschwung gesteuert. In Europa habe bspw. die Europäische Zentralbank EZB die Neuauflage von Langfristkrediten für Banken (TLTRO) verkündet und eine Zinserhöhung frühestens für das Jahr 2020 signalisiert. Auch die US-Notenbank FED sei von ihren Zinserhöhungsplänen im Jahr 2019 abgerückt und habe zudem angekündigt, die Bilanzreduzierung nach September 2019 bei dann knapp 3,5 Bio. US-Dollar zu stoppen.

Aus Sicht von Euro-Investoren habe sich der deutsche Leitindex DAX im internationalen Vergleich (MSCI WORLD INDEX in Euro: +2,8%) unterdurchschnittlich entwickelt. Zum Monatsende seien lediglich marginale Kursgewinne von +0,1% geblieben. Der ifo-Geschäftsklimaindex sei im Berichtsmonat von 98,5 auf 99,6 Punkte gestiegen und habe damit über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (98,5) gelegen.

Unternehmensseitig habe der deutsche Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer einen schweren Rückschlag einstecken müssen. Der seit 2018 zum Bayer-Konzern gehörende US-Saatguthersteller Monsanto habe einen wichtigen Teilprozess um angebliche Krebsrisiken seines Unkrautvernichters Roundup verloren. Die Jury des zuständigen Bundesbezirksgerichts in San Francisco befand, dass das Produkt mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat ein wesentlicher Faktor für die Lymphdrüsenkrebserkrankung des Klägers gewesen sei, so die Experten von Deka Investment. Damit seien die Ängste vor milliardenschweren Schadensersatzzahlungen wieder hochgekocht. Die Bayer-Aktie habe im Monatsverlauf ca. 18% an Wert verloren. (09.04.2019/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
191,84 € 191,63 € 0,21 € +0,11% 28.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0923076540 DK0EBW 206,34 € 159,84 €