Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 03/2018-Bericht, Anteilpreis nachgegeben - Fondsanalyse


12.04.18 13:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im März hätten die europäischen Aktienmärkte einen weiteren Rückschlag verkraften müssen. Die Gründe für die Kursrückgänge seien vor allem (wirtschafts-)politischer Natur gewesen. So habe die diplomatische Posse um die Vergiftung eines russischen Ex-Agenten und die daraus resultierenden Sanktionen für Verunsicherung an den Märkten gesorgt. Darüber hinaus habe die Ankündigung des US-Präsidenten Trump veranlasst, Strafzölle auf eine Vielzahl importierter Güter zu erheben, viele Marktteilnehmer vorsichtiger zu agieren, da sie eine Eskalation zu einem Handelskrieg zwischen der USA und China fürchten würden. In diesem Umfeld hätten insbesondere viele Unternehmen aus dem Softwaresektor gelitten. Die größten positiven Performancebeiträge habe der Deka-Deutschland Nebenwerte im Konsumgüter-Sektor erzielt. Der Anteilpreis habe im Verlauf des Berichtszeitraums nachgegeben.

Die internationalen Aktienmärkte hätten in der Gesamtheit auch im März schwächer notiert. Als Auslöser für den Kursrückgang sei erneut die Außen- und Wirtschaftspolitik der US-Regierung maßgebend gewesen. Neben der Einführung von Importzöllen auf Stahl und Aluminium, habe die angedrohte Besteuerung chinesischer Elektronik- und Technologieprodukte im Warenwert von 60 Milliarden US-Dollar die Angst vor einer Eskalation im Handelskonflikt zwischen China und den USA befeuert. Des Weiteren habe die negative Stimmung bei amerikanischen IT-Werten den Gesamtmarkt belastet. Ein Datenskandal um das soziale Netzwerk Facebook sowie Pläne von US-Präsident Trump, den weltweit größten Einzelhändler Amazon stärker zu besteuern, hätten für entsprechenden Abgabedruck gesorgt.

Im Berichtsmonat habe der deutsche Leitindex DAX Kursverluste in Höhe von -2,7% verzeichnet. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe im Berichtsmonat einen Rückgang von 115,4 auf 114,7 Punkte verzeichnet und damit marginal über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten gelegen (114,6 Punkte).

Auf Unternehmensebene hätten die deutschen Versorger E.ON und RWE die Aufmerksamkeit der Anleger erregt. Die beiden Konzerne hätten einen komplexen Tausch von Firmenteilen angekündigt, der letztlich zu zwei deutlich effizienter aufgestellten Unternehmen führen werde. So werde sich zukünftig E.ON ausschließlich um Netze und Kunden kümmern, RWE dagegen um die Stromproduktion. Beide Unternehmen würden sich somit nicht mehr in die Quere kommen. In diesem Zuge werde auch die börsennotierte RWE-Tochter innogy zerschlagen. Die Börsen hätten die Pläne vorläufig mit Kursgewinnen für RWE als auch E.ON honoriert. (12.04.2018/fc/a/f)





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