Deka-Deutschland Nebenwerte CF-Fonds: 01/2018-Bericht, positive Wertentwicklung im Januar - Fondsanalyse


12.02.18 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Januar hätten die europäischen Aktienmärkte leicht zulegen können. Angetrieben von höheren Erwartungen in die anstehende Berichtssaison und der Erleichterung über die Beendigung des nur kurz andauernden Government Shutdown in den USA hätten einige Aktienindices neue Rekordhochs markiert. Auch die anhaltende Verteuerung des Euro habe sich im Januar nicht als Hemmnis für die Kurse europäischer Aktien erwiesen. Der Fonds Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das Marktumfeld mit dem Aufbau von Unternehmen im Industrie- und Chemiesektor reagiert und im Gegenzug Positionen im Finanzdienstleistungs- und Konsumgüterbereich abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien aus dem Bau-Sektor gekommen. Deka-Deutschland Nebenwerte habe im Januar eine positive Wertentwicklung verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im ersten Handelsmonat des neuen Jahres in der Gesamtheit zulegen können. In den USA habe die gute Stimmung im Zuge der jüngst verabschiedeten Steuerreform sowie einer Vielzahl positiver Quartalsberichte weiter angehalten und habe auch durch eine dreitägige Haushaltssperre und den kritischen Stimmen der Rating-Agenturen Moody's und Fitch mit Blick auf die steigende Verschuldung des Landes nicht getrübt werden können. In Europa habe EZB-Präsident Mario Draghi in der zweiten Monatshälfte mit Aussagen zur weiterhin schwachen Inflation im Euroraum sowie der jüngsten Euro-Wechselkursvolatilität für Verunsicherung gesorgt, was die Kurszuwächse zum Monatsende etwas geschmälert habe.

Im Berichtsmonat habe der deutsche Leitindex DAX Kursgewinne in Höhe von +2,1% verzeichnet. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe im Berichtsmonat einen Anstieg von 117,2 auf 117,6 Punkte verzeichnet und damit über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (117,0 Punkte) gelegen. Schwächster Wert auf dem deutschen Kurszettel sei die im MDAX gelistete Südzucker AG gewesen. Der Konzern spüre weiterhin die Auswirkungen der Zuckermarktliberalisierung. Seit Oktober 2017 seien die Marktpreise für Zucker deutlich gefallen, was sich trotz niedrigerer Herstellungskosten negativ ausgewirkt habe. Auch die Anhebung der Umsatzprognose habe in diesem Zusammenhang die Investoren nicht vollends überzeugen können. Südzucker-Aktien hätten im Monatsverlauf 15,2% an Wert verloren. (12.02.2018/fc/a/f)





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