Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 10/2020-Bericht, europäische Aktienindices mit deutlichen Rücksetzern - Fondsanalyse


20.11.20 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Die Anlagestrategie des Fonds investiere in Rentenpapiere und verkaufe monatlich Optionen auf den Aktienmarkt mit entsprechender Laufzeit. Durch den Verkauf der Optionen könne ein kontinuierlicher Einkommensstrom erzeugt werden. Die Rentenpapierauswahl erfolge anhand ihrer Bonität, der zum jeweiligen Fonds passenden Restlaufzeit, ihrer Liquidität, ihrer Kuponstruktur und der Bonität des Emittenten selbst. Das resultierende Rentenportfolio sei Ergebnis einer Optimierung anhand der vorgenannten Kriterien. Der Erwerb der Rentenpapiere erfolge entweder direkt vom Emittenten oder auf dem Sekundärmarkt. Das Rentenportfolio werde regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Im Rahmen des Investmentansatzes werde auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

Im Oktober sei es - passend zu der Jahreszeit - mehrheitlich ungemütlicher an den globalen Kapitalmärkten geworden. Vor allem europäische Aktienindices hätten in der zweiten Monatshälfte deutliche Rücksetzer verzeichnet, aber auch US-Aktien seien Verkaufsdruck ausgesetzt gewesen. Schwellenländerindices hingegen würden von rückläufigen Covid-Neuinfektionszahlen sowie der Erholung der chinesischen Wirtschaft profitieren und hätten leicht zulegen können. An den Rentenmärkten sei im Laufe des Oktobers zunehmend ein Sieg der Demokraten bei den Anfang November anstehenden US-Präsidentschaftswahlen eingepreist worden. In Erwartung des damit verbundenen, noch umfangreicheren Fiskalpakets habe die Rendite von US-Staatsanleihen zugelegt und die Renditekurve habe sich versteilert. In Euroland sei hingegen im Zuge des dynamischen Anstiegs der Covid-Neuinfektionszahlen in Kombination mit wieder schlechter werdenden Wirtschaftsdaten ein Rückgang der Rendite von sicheren Staatsanleihen zu beobachten gewesen.

Im Vergleich zu der an vielen Aktienmärkten zu beobachtenden Risikoaversion habe sich der Verkaufsdruck - und damit auch die Schwankungen - an den Rentenmärkten grundsätzlich in Grenzen gehalten. Unternehmensanleihen hätten sich - gestützt durch die expansiven Kaufprogramme der globalen Notenbanken - überraschend stabil gezeigt. Aber auch Schwellenländeranleihen hätten sich trotz der eingetrübten Investorenstimmung in manchen Marktsegmenten robust gehalten. Hier hätten sich unter anderem die rückläufigen Covid-Neuinfektionszahlen in großen Ländern wie Indien und Brasilien stützend ausgewirkt. Verlassen könnten sich die Rentenmärkte weiter auf die Notenbanken. Im Rahmen der monatlichen Ratssitzung habe EZB-Präsidentin Lagarde betont, dass die Notenbank im Dezember mit umfangreichen Maßnahmen auf die erneute Schwächung der Wirtschaft reagieren werde. Auch die amerikanische und japanische Notenbank hätten zuletzt keine Abkehr von der aktuell sehr expansiv ausgerichteten Geldpolitik signalisiert. (20.11.2020/fc/a/f)






hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
128,57 € 128,61 € -0,04 € -0,03% 28.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE000DK093J0 DK093J 134,69 € 105,41 €