Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 08/2017-Bericht, solide Wachstumsdynamik prägt das globale Konjunkturbild - Fondsanalyse


14.09.17 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y (ISIN DE000DK093J0/ WKN DK093J) ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Die Aktienmärkte hätten sich zunehmend etwas volatiler entwickelt. Hintergrund seien politische Faktoren und Unsicherheiten in der Zinsentwicklung gewesen. Solide Wachstumsdynamik habe auch im August das globale Konjunkturbild geprägt. Laut der jüngsten Schnellschätzung von Eurostat sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im 2. Quartal 2017 um 0,6% und damit genauso stark gewachsen wie das US-BIP. Auch Japan habe mit 1,0% in diesem Zeitraum ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum verzeichnet.

Die Verbraucherstimmung sei ebenfalls freundlich gewesen. So sei das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen in den USA im August auf den höchsten Stand seit Juli 2001 gestiegen. Auch in Deutschland habe der für September ermittelte GfK-Konsumklimaindex den größten Wert seit fast 16 Jahren erreicht.

Die Inflationsdynamik sei dagegen schwach geblieben. So habe die Jahresteuerungsrate in den USA im Juli lediglich um 0,1% auf 1,7% zugenommen. Im selben Monat habe die jährliche Inflationsrate in der Eurozone bei 1,3% stagniert. Die im Vergleich zum Inflationsziel von Notenbanken insgesamt enttäuschende Preisentwicklung habe für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik gesprochen. Die Investoren würden sich zwar auf eine schrittweise Reduzierung der FED-Bilanz vorbereiten, bei den Leitzinsanhebungen erwarte man in den USA allerdings ein sehr langsames Tempo. In Bezug auf eine weitere Verringerung der EZB-Anleihekäufe habe ebenfalls wenig Klarheit bestanden.

Auch die mit Spannung erwartete Rede des EZB-Chefs Mario Draghi bei einem Treffen von Notenbank- und Finanzmarktvertretern in Jackson Hole habe in dieser Hinsicht keine Hinweise geliefert. Die Aussicht auf eine baldige Änderung des Wertpapierprogramms der Europäischen Zentralbank habe zusammen mit der Konjunkturaufhellung im Euroraum für eine kräftige Aufwertung der Gemeinschaftswährung gesorgt. (14.09.2017/fc/a/f)






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