Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 06/2020-Bericht, internationale Aktienmärkte mit Verschnaufpause - Fondsanalyse


20.07.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Die Anlagestrategie des Fonds investiere in Rentenpapiere und verkaufe monatlich Optionen auf den Aktienmarkt mit entsprechender Laufzeit. Durch den Verkauf der Optionen könne ein kontinuierlicher Einkommensstrom erzeugt werden. Die Rentenpapierauswahl erfolge anhand ihrer Bonität, der zum jeweiligen Fonds passenden Restlaufzeit, ihrer Liquidität, ihrer Kuponstruktur und der Bonität des Emittenten selbst. Das resultierende Rentenportfolio sei Ergebnis einer Optimierung anhand der vorgenannten Kriterien. Der Erwerb der Rentenpapiere erfolge entweder direkt vom Emittenten oder auf dem Sekundärmarkt. Das Rentenportfolio werde regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Im Rahmen des Investmentansatzes werde auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

Obwohl in Bezug auf den deutsch-französischen Vorstoß hinsichtlich eines umfangreichen europäischen Hilfspakets ohne Rückzahlungsverpflichtung noch keine Einigung erzielt worden sei, seien die Auswirkungen des überraschenden Vorschlags auch im Juni weiter spürbar gewesen. Die Rendite italienischer Staatsanleihen habe sich weiter eingeengt und der Euro seine Aufwärtsbewegung zunächst fortgesetzt. Zwar habe die Rendite von Bundesanleihen auf Monatssicht auf vergleichbaren Niveaus verharrt, jedoch sei zu Monatsbeginn ein deutlicher Anstieg zu beobachten gewesen. Ab der zweiten Monatshälfte seien deutsche Staatsanleihen in ihrer Rolle als sicherer Hafen im Zuge der ansteigenden Covid-Neuinfektionszahlen gesucht gewesen, weshalb die Rendite wieder nachgegeben habe.

Von der zwischenzeitlichen nervösen Stimmung an den Märkten habe Gold profitieren können. Das Edelmetall habe - trotz der starken Wertentwicklung seit Ende 2018 - im Fokus der Anleger gestanden und habe das bisherige Jahreshoch bei 1.750 USD/Unze erfolgreich überwinden können. Nach den deutlichen Zuwächsen seit April hätten die internationalen Aktienmärkte im Juni eine Verschnaufpause eingelegt und auf Monatssicht nur geringfügig höher notiert. Die von der Corona-Verkaufswelle besonders stark betroffen zyklischen Regionen hätten hingegen deutlicher zulegen können, allen voran die Schwellenländer.

Wie im Vormonat hätten sich die Lockerungen der im Zuge der Corona-Pandemie verhängten Beschränkungen stützend ausgewirkt. Aber auch die mehrheitlich positiv überraschenden Konjunkturdaten und die damit verbundene Erwartung an eine zügige Wiederbelebung der globalen Konjunktur hätten Investoren zuversichtlich gestimmt. Warum die Aktienmärkte - trotz der zahlreichen stützenden Faktoren - mehrheitlich "nur" geringfügig höher tendiert hätten, sei auf den starken Anstieg der Covid-Neuinfektionszahlen in wichtigen US-Bundesstaaten zurückzuführen gewesen. (20.07.2020/fc/a/f)






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