Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 02/2020-Bericht, Februar war Monat der Extreme - Fondsanalyse


20.03.20 10:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Die Anlagestrategie des Fonds investiere in Rentenpapiere und verkaufe monatlich Optionen auf den Aktienmarkt mit entsprechender Laufzeit. Durch den Verkauf der Optionen könne ein kontinuierlicher Einkommensstrom erzeugt werden. Die Rentenpapierauswahl erfolge anhand ihrer Bonität, der zum jeweiligen Fonds passenden Restlaufzeit, ihrer Liquidität, ihrer Kuponstruktur und der Bonität des Emittenten selbst. Das resultierende Rentenportfolio sei Ergebnis einer Optimierung anhand der vorgenannten Kriterien. Der Erwerb der Rentenpapiere erfolge entweder direkt vom Emittenten oder auf dem Sekundärmarkt. Das Rentenportfolio werde regelmäßig überprüft und ggf. angepasst. Im Rahmen des Investmentansatzes werde auf die Nutzung eines Referenzwertes (Index) verzichtet, da die Fondsallokation/Selektion nicht mit einem Index vergleichbar sei.

An den Finanzmärkten habe sich der Februar als Monat der Extreme erwiesen. Nach neuen Allzeithochs bei den vielbeachteten US-Aktienindices und neuen Jahreshöchstständen bei den entsprechenden europäischen Pendants im Laufe der ersten drei Wochen, seien in den letzten fünf Handelstagen schmerzhafte Kursverluste zu verkraften gewesen. Nachdem die Renditen bei deutschen und US-amerikanischen Staatsanleihen bereits im Vormonat sukzessive zurückgegangen seien, habe sich dieser Trend auch im Februar weiter fortgesetzt und in der letzten Handelswoche seinen dynamischen Höhepunkt erreicht. Die weltweite Ausbreitung der bis Mitte Februar auf China begrenzten Viruserkrankung COVID-19 sei dabei sicherlich nicht der einzige Grund für die panikartige Bewegung an den Märkten, wohl aber der Auslöser gewesen. Nachdem mehr und mehr Erkrankungen in Ländern wie Südkorea, Japan und später auch Italien, Deutschland und den USA bekannt geworden seien, hätten Börsianer ihre bisherige Einschätzung einer regionalen und zeitlich begrenzten Epidemie in eine weltweite und länger andauernde Pandemie korrigiert. Entsprechend seien nachhaltige Unterbrechungen in den globalen Lieferketten, fehlende Vorprodukte in der Industrie und rückläufige Konsumentenausgaben aufgrund des vielerorts zum Erliegen gekommenen öffentlichen Lebens deutlicher an der Börse eingepreist worden.

Deutliche Auswirkungen hatte das sich ausbreitende Coronavirus auch auf die in der zweiten Monatshälfte veröffentlichten Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten für die kommenden sechs Monate, zusammengefasst im ZEW-Index, so die Experten von Deka Investment. Dieser sei im Februar zum Vormonat um 18 Punkte auf einen Stand von 8,7 gefallen. Volkswirte hätten im Schnitt mit einem Rückgang auf 21,5 Punkte gerechnet. Besonders stark sei die Einschätzung zur Entwicklung der exportabhängigen Sektoren reduziert worden. (20.03.2020/fc/a/f)






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