Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 11/2019-Bericht, Duration in Russland verlängert - Fondsanalyse


03.01.20 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im November habe die Türkei den ersten Teil des von Russland erworbenen Raketenabwehrsystem S-400 trotz scharfer Kritik der Nato sowie der US-Regierung getestet. Die Türkische Lira habe daraufhin leicht an Wert verloren. Auch der Rumänische Leu habe sich aufgrund der sich ausweitenden Haushaltsdefizite leicht abgeschwächt. Das Fondsmanagement habe selektiv Positionen in türkischen und rumänischen Papieren reduziert. Einzelne Positionen im Polnischen Zloty seien ebenfalls geschlossen worden. Hingegen habe das Fondsmanagement die Duration (Zinsbindungsdauer) in Russland verlängert und spanische Anleihen in zypriotische Emissionen getauscht. Auf Monatssicht habe der Deka-ConvergenceRenten eine leicht negative Wertentwicklung aufgewiesen.

Die überraschend starken Einkaufsmanagerindices (PMIs) für das Verarbeitende Gewerbe in China und Indien hätten zuletzt die Ansicht gestützt, dass zumindest in Asien der Tiefpunkt des Wirtschaftswachstums durchschritten sei. Mit 51,8 bzw. 51,2 Punkten hätten die Industrie-PMIs auf eine Stabilisierung der Konjunktur in diesen Ländern gedeutet. Weniger erfreulich gewesen seien die Daten aus Osteuropa. In Tschechien, Polen und Russland seien die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe unter der kritischen Marke von 50 Punkten geblieben.

In Lateinamerika hätten die politischen Ereignisse die wirtschaftliche Situation überschattet. Im November sei es in Chile wiederholt zu Massenprotesten gekommen. Die Demonstrierenden hätten Bildungs-, Gesundheits- und Rentenreformen, eine Abkehr vom neoliberalen Wirtschaftsmodell sowie eine neue Verfassung gefordert. Infolge zunehmender politischer Risiken habe der Chilenische Peso im Berichtsmonat rund 8% an Wert verloren.

In Bolivien habe Evo Morales am 10. November seinen Rücktritt bekannt gegeben. Dieser sei nach wochenlangen Demonstrationen erfolgt, die sich insbesondere gegen mutmaßliche Manipulationen bei der Präsidentschaftswahl vom 20. Oktober gerichtet hätten. Aufgrund der Störungen der Wirtschaftsaktivität habe die Ratingagentur Fitch am 21. November die Kreditwürdigkeit Boliviens von BB+ auf B- heruntergestuft.

Eine Reihe von Zentralbanken aufstrebender Volkswirtschaften habe im Berichtsmonat ihre Geldpolitik weiter gelockert, um der abflachenden Wachstumsdynamik entgegenzuwirken. So seien z.B. in China, Mexiko und Peru die Leitzinsen gesenkt worden. Die Risikoprämien für Hartwährungsanleihen von Schwellenländern hätten sich im Monatsverlauf tendenziell seitwärts bewegt, was zusammen mit einem moderaten Anstieg der US-Renditen zu einem leichten Kursrückgang in diesem Anleihesegment geführt habe. Die meisten Schwellenländerwährungen hätten gegenüber dem US-Dollar etwas leichter tendiert. (03.01.2020/fc/a/f)





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