Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 11/2018-Bericht, Anteilwert verzeichnet einen Anstieg - Fondsanalyse


03.01.19 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die positiven Vorzeichen hätten sich im November in großen Teilen weiter fortgesetzt. Profitieren können hätten die Länder Osteuropas, allen voran die Türkei, von rückläufigen Ölpreisen, was die Importe verbilligt und das Handelsbilanzdefizit etwas entspannt habe. Vor diesem Hintergrund habe das Fondsmanagement des Deka-ConvergenceRenten an seiner Positionierung festgehalten bzw. erste Positionen in der Türkischen Lira reduziert. Dagegen hätten Emissionen der ehemaligen GUS-Staaten gelitten, deren primäre Einnahmequellen Öl und Gas seien. Ein Ausbau sei in rumänischen Staatsanleihen, Gazprom und Kasachstan erfolgt. Dagegen habe sich der Fonds von Positionen aus Weißrussland und der Ukraine getrennt. Erneut habe der Anteilwert des Deka-ConvergenceRenten auf Monatssicht einen Anstieg verzeichnet.

Der November 2018 sei ein volatiler Monat für Schwellenländeranleihen und -aktien gewesen. Unter anderem hätten der Pessimismus in Bezug auf eine Entspannung des Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie schwächere globale Konjunkturdaten die Stimmung der Investoren belastet. Die Risikoprämien auf Hartwährungsanleihen der Schwellenländer seien erneut angestiegen und hätten zusammen mit den steigenden US-Renditen im kurzfristigen Bereich zu Kursabschlägen bei Staats- und Unternehmensanleihen aus aufstrebenden Ländern geführt. Der Verfall des Ölpreises Ende November um ca. 30% habe sich zwiespältig ausgewirkt: Während bei den großen ölimportierenden Ländern wie Indien, Brasilien und China die Inflationserwartungen zurückgegangen seien, habe die Entwicklung die Anleihen der Ölexporteure aus dem Mittleren Osten belastet.

Die Einkaufsmanagerindices des Verarbeitenden Gewerbes seien in vielen Ländern im expansiven Bereich geblieben. In China habe der Index 50,2 Zählerstände, in Brasilien 52,7 Punkte erreicht. In Russland habe sich der Index mit 52,6 Punkten auf einem höheren Wert als im Vormonat eingependelt. In Tschechien und besonders in Polen hätten die PMIs gezeigt, dass die Industrie im Vergleich zum Oktober an Dynamik verloren habe.

Die Zentralbanken der Schwellenländer seien eher auf restriktivem Kurs geblieben, in Südafrika, Tschechien und Südkorea seien die Leitzinsätze weiter erhöht worden. Die Schwellenländerwährungen hätten im November uneinheitlich gegenüber dem US-Dollar tendiert. (Stand vom 02.01.2019) (03.01.2019/fc/a/f)






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