Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 10/2018-Bericht, Anteilpreis zugelegt - Fondsanalyse


03.12.18 13:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas und vereinzelt aus den Mittelmeeranrainerstaaten zu investieren. Es könnten sowohl Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) als auch in Lokalwährung erworben werden. Für den Kauf der verzinslichen Wertpapiere würden keine Beschränkungen bzgl. der Schuldnerqualität existieren. Erworben würden überwiegend Staatsanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und internationalen staatlichen Organisationen. Ergänzend könnten auch Unternehmensanleihen erworben werden. Zur Stabilisierung des Portfolios könnten auch verzinsliche Wertpapiere aus den Euro-Mitgliedsstaaten beigemischt werden.

Die jüngst positive Entwicklung türkischer Anleihen und der Währung habe sich auch im Oktober weiter fortgesetzt. Insbesondere die Türkische Lira habe weiter aufgewertet, was der Gesamtentwicklung des Deka ConvergenceRenten zu Gute gekommen sei. Ebenfalls positiv hätten sich die polnischen Engagements entwickelt, die ebenfalls positiv zum Monatsergebnis beigetragen hätten. Hingegen seien italienische Anleihen volatil geblieben und die Zinsdifferenz von Hartwährungsanleihen der Emerging Markets habe sich im Oktober leicht ausgeweitet. Das Fondsmanagement habe u.a. türkische Staatsanleihen in supranationale Emittenten im kurzen Laufzeitenbereich getauscht und den lokalen Markt in Russland wieder leicht aufgebaut. Der Anteilpreis des Sondervermögens habe im Oktober zulegen können.

Im Oktober 2018 sei das Umfeld für Schwellenländeranleihen schwierig geblieben, auch wenn sich die Konjunkturindikatoren in den aufstrebenden Volkswirtschaften zuletzt etwas verbessert hätten. In China sei der Einkaufsmanagerindex mit 50,1 Punkten weiterhin im expansiven Bereich geblieben. In Indien sei der entsprechende Frühindikator auf 53,1 Punkte geklettert und habe damit ein stärkeres Wirtschaftswachstum als im Vormonat signalisiert. In der Türkei, deren Stimmungsindikatoren bereits im Vormonat eine Rezession angezeigt hätten, habe der Anstieg des Einkaufsmanagerindex von 42,7 auf 44,3 Punkte auf eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Aktivität hingedeutet.

Neben den Konjunkturdaten hätten die Investoren ihre Aufmerksamkeit zuletzt auch auf politische Unsicherheiten gerichtet. In Mexiko habe der designierte Präsident Andres Manuel López Obrador versprochen den Weiterbau des neuen Großflughafens in der Hauptstadt zu stoppen und damit für Verstimmung bei den Unternehmerverbänden gesorgt. In Brasilien habe der rechtspopulistische Kandidat Jair Bolsonaro die Präsidentschaftswahlen gewonnen. Bolsonaro sei es gelungen sich als Kämpfer gegen zwei große Probleme des Landes zu positionieren: Korruption und Kriminalität.

In diesem Umfeld hätten Risikoaufschläge bei den Hartwährungsanleihen der Schwellenländer im Durchschnitt zugenommen, was zusammen mit dem Anstieg der US-Renditen für Kursverluste in diesem Anleihesegment gesorgt habe. Schwellenländerwährungen hätten im Berichtsmonat gegenüber dem US-Dollar wiederum uneinheitlich tendiert. Während der Argentinische Peso, der Brasilianische Real und die Türkische Lira deutlich aufgewertet hätten, hätten die Umrechnungskurse vom Mexikanischen Peso und dem Südafrikanischen Rand kräftig nachgegeben. (03.12.2018/fc/a/f)





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