Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 06/2020-Bericht, positive Wertentwicklung im Juni - Fondsanalyse


24.07.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas und vereinzelt aus den Mittelmeeranrainerstaaten zu investieren. Es könnten sowohl Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) als auch in Lokalwährung erworben werden. Für den Kauf der verzinslichen Wertpapiere würden keine Beschränkungen bzgl. der Schuldnerqualität existieren. Erworben würden überwiegend Staatsanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und internationalen staatlichen Organisationen. Ergänzend könnten auch Unternehmensanleihen erworben werden. Zur Stabilisierung des Portfolios könnten auch verzinsliche Wertpapiere aus den Euro-Mitgliedsstaaten beigemischt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniere gezielt "Top-Down" sowie "Bottom-Up"-Elemente. Die Basis stelle die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% ICE BofAML Q270 "Pan Europe Plus Fixed III" in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

An den internationalen Wertpapiermärkten habe sich im Juni durch die sukzessive Aufhebung von Corona-Einschränkungen eine weitere Erholung gezeigt. Jedoch sei die Pandemie weiter im Gange und damit wachse auch die Sorge der Investoren vor einer zweiten Infektionswelle (- vor allem in der USA und einigen großen Schwellenländer, wo eine deutliche Verschlechterung der Zahlen zu beobachten gewesen sei). Die Zentralbanken seien im Berichtsmonat weniger aktiv gewesen: gesenkt worden seien die Leitzinsen in Ungarn um 15 Basispunkte und in Russland um 100 Basispunkte. Die OPEC+-Staaten hätten die vereinbarte Öl-Förderreduzierung um einen Monat verlängern, während die Nachfrage für Öl zeitgleich gestiegen sei, was den Ölpreis auch in diesem Monat unterstützt habe.

Der Deka-ConvergenceRenten habe im Juni eine positive Wertentwicklung ausgewiesen. Das Fondsmanagement sei zurückhaltend gestimmt für die Türkische Lira, den Ungarischen Forint und den Israelischen Shekel geblieben. Hingegen habe das Fondsmanagement an den Positionen in der ukrainischen Hrywnja und dem Rumänischen Leu festgehalten. Geschlossen worden seien Positionen im US-Dollar sowie dem Polnischen Zloty. Die Duration in Russland und Polen seien leicht erhöht worden. Viele Emittenten hätten die Erholung des Marktes genutzt, um sich zu refinanzieren. Der Fonds habe im Berichtsmonat an Neuemissionen u.a. von Albanien, Gazprom, Kroatien, Ungarische Entwicklungsbank und Weißrussland teilgenommen. (24.07.2020/fc/a/f)






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