Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 02/2020-Bericht, negative Wertentwicklung - Fondsanalyse


26.03.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas und vereinzelt aus den Mittelmeeranrainerstaaten zu investieren. Es könnten sowohl Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) als auch in Lokalwährung erworben werden. Für den Kauf der verzinslichen Wertpapiere würden keine Beschränkungen bzgl. der Schuldnerqualität existieren. Erworben würden überwiegend Staatsanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und internationalen staatlichen Organisationen. Ergänzend könnten auch Unternehmensanleihen erworben werden. Zur Stabilisierung des Portfolios könnten auch verzinsliche Wertpapiere aus den Euro-Mitgliedsstaaten beigemischt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der fundamental orientierte Investmentansatz kombiniere gezielt "Top-Down" sowie "Bottom-Up"-Elemente. Die Basis stelle die Analyse makroökonomischer sowie (geo)politischer Parameter dar, ergänzt durch qualitative sowie quantitative fundamentale Bewertungen der einzelnen Vermögensgegenstände, z.B. Bonitätsanalyse der Emittenten, relativer Vergleich der Wertpapiere mit anderen korrespondierenden Ausstellern. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% ICE BofAML Q270 "Pan Europe Plus Fixed III" in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Corona-Virus habe im Februar die Märkte deutlich bewegt, insbesondere ab Mitte des Berichtsmonats. Zwar hätten sich die offiziellen Infektionsraten in China abgeschwächt, allerdings seien die Ansteckungsquoten in anderen Ländern angestiegen. Die sich hieraus und insbesondere aus China heraus ergebenden wirtschaftlichen Konsequenzen würden auf ein schwaches Wachstumspotenzial im ersten Quartal hindeuten. Inwieweit Zentralbanken und Regierungen Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft durchführen würden, sei noch offen. Die Risikobereitschaft der Anleger sei im Berichtsmonat stark zurückgegangen und die Renditen der Staatsanleihen in den USA und Europa seien teilweise kräftig gefallen. Osteuropäische Währungen hätten im Gegenzug im Verhältnis zum Euro an Wert abgegeben, insbesondere die Türkische Lira, der Polnische Zloty, der Ungarische Forint und der Russische Rubel. Das Fondsmanagement des Deka-ConvergenceRenten habe Engagements in Türkischen Lira, türkischen sowie russischen Staatsanleihen reduziert und Investitionen in Italien abgebaut. Im Gegenzug habe der Fonds an Neuemissionen wie von Gazprom partizipiert und die Duration mittels Zinsfutures gesteigert. Insgesamt habe der Fonds den Berichtsmonat mit einer negativen Wertentwicklung beendet. (26.03.2020/fc/a/f)




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