Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 02/2019-Bericht, schwächeres Marktumfeld im Februar - Fondsanalyse


01.04.19 14:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment..

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus den Ländern Zentral- und Osteuropas und vereinzelt aus den Mittelmeeranrainerstaaten zu investieren. Es könnten sowohl Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) als auch in Lokalwährung erworben werden. Für den Kauf der verzinslichen Wertpapiere würden keine Beschränkungen bzgl. der Schuldnerqualität existieren. Erworben würden überwiegend Staatsanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und internationalen staatlichen Organisationen. Ergänzend könnten auch Unternehmensanleihen erworben werden. Zur Stabilisierung des Portfolios könnten auch verzinsliche Wertpapiere aus den Euro-Mitgliedsstaaten beigemischt werden.

Angesichts eines schwächeren Marktumfelds habe der Fonds Deka-ConvergenceRenten im Februar nicht an die Wertentwicklung des Vormonats anknüpfen können. Die Volkswirtschaften in Tschechien und Polen seien durch den immer näher rückenden ungeordneten Brexit negativ getroffen worden. Entsprechend hätten die Tschechische Krone und der Polnische Zloty gegenüber dem Euro an Wert verloren. Auch die Türkische Lira habe etwas nachgegeben und die absolute Entwicklung des Fonds belastet. Das Fondsmanagement habe im Februar u.a. türkische und polnische Staatsanleihen veräußert und im Gegenzug u.a. in Zypern und Ägypten investiert.

Im Februar seien erneut die Handelsgespräche zwischen den USA und China in den Fokus der Finanzmärkte gerückt. Eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen den beiden Ländern habe zunächst vermieden werden können, nachdem US-Präsident Trump die Frist für die Anhebung der US-Zölle auf chinesische Importe in die USA über den 1. März hinaus um 60 Tage verlängert habe. Weitere Unterstützung hätten chancenorientierte Anlagen durch Äußerungen der US-Währungshüter erhalten. FED-Chef Powell habe die abwartende zinspolitische Haltung der US-Notenbank bestätigt und damit für positive Impulse für die Kurse von Hartwährungsanleihen aus den Schwellenländern gesorgt.

Die Wachstumsindikatoren in den aufstrebenden Volkswirtschaften seien im Februar 2019 uneinheitlich ausgefallen: In China sei der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe auf 49,9 Punkte geklettert und habe nach 48,3 Punkten im Vormonat auf bessere Geschäftsbedingungen im Land der Mitte gedeutet. In Mexiko und Brasilien hätten die Einkaufsmanagerindices mit 52,6 und 53,4 Punkten eine weiterhin expandierende Wirtschaftsentwicklung bei niedrigem Inflationsdruck signalisiert.

Anders habe es in Osteuropa ausgesehen: Die Frühindikatoren aus Polen, Tschechien und der Türkei seien unter der kritischen Marke von 50 Punkten geblieben, während die Teuerungsraten zugenommen hätten. Eine Ausnahme habe Russland dargestellt, das im Februar auch von der Rating-Agentur Moodys von Ba1 auf ein Investment-Grade Rating Baa3 heraufgestuft worden sei. Risikoaufschläge von Staatsanleihen der Schwellenländer seien im Februar zurückgegangen. Demgegenüber hätten die Währungen der aufstrebenden Volkswirtschaften versus US-Dollar etwas schwächer tendiert. (01.04.2019/fc/a/f)






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