Deka-ConvergenceRenten CF-Fonds: 02/2018-Bericht, Hartwährungsanleihen reduziert - Fondsanalyse


03.04.18 12:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceRenten CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Die Anlagen würden überwiegend in verzinslichen Wertpapieren von Ausstellern aus Schwellenländern weltweit erfolgen. Dabei würden vorwiegend Staatsanleihen, ergänzend aber auch Unternehmensanleihen sowie Anleihen von staatlichen Behörden und supranationalen Organisationen erworben. Die Anlagen würden sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung erfolgen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die schwache Aktienmarktentwicklung habe im Februar Spuren bei Emerging Markets-Anleihen hinterlassen, deren Risikoprämien sich ausgeweitet hätten. Gleichwohl seien die ökonomischen Rahmenbedingungen nach wie vor intakt. Deka-Global ConvergenceRenten habe im Februar davon profitiert, dass die Gewichtung in Hartwährungsanleihen zugunsten von Anleihen in Schwellenländerwährungen reduziert worden sei. Darüber hinaus hätten sich Akzentuierungen in Russland, Kasachstan oder Ägypten bzw. die geringe Berücksichtigung von Venezuela, Polen oder Philippinen positiv ausgewirkt.

Die Aussicht auf eine schnellere Normalisierung der Geldpolitik in den USA habe die Risikobereitschaft der Investoren im Februar weltweit gedämpft. Der zu Beginn des Monats veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht habe eine unerwartet deutliche Lohndynamik im Vormonat festgestellt, was die Zinsängste an den Finanzmärkten verstärkt habe. Vor diesem Hintergrund seien die US-Renditen über alle Laufzeiten hinweg angestiegen. Dadurch hätten die Kurse von Hartwährungsanleihen aus den Schwellenländern im Berichtsmonat einen kräftigen Dämpfer erhalten. Die höher werdenden Spreads hätten die mit den steigenden Zinsen verbundenen Kursverluste verstärkt.

Trotz dieser Entwicklung seien die Konjunkturaussichten in den Schwellenländern weiterhin gut geblieben. Die Einkaufsmanagerindices (PMIs) für das Verarbeitende Gewerbe hätten sich im Februar in den meisten Schwellenländern im expansiven Bereich über der Marke von 50 Punkten eingependelt. In China und besonders stark in Brasilien hätten die PMIs zugelegt. In Russland, Mexiko und Indien sei ein geringfügiger Rückgang der Einkaufsmanagerindices im Vergleich zum Vormonat verzeichnet worden. In Russland hätten das robuste Wachstum und stabile makroökonomische Bedingungen zu einer weiteren Senkung des Leitzinses durch die Zentralbank um 0,25% auf 7,50% geführt.

Parallel dazu habe die Rating-Agentur S&P Russlands Bonitätsnote auf Investment-Grade (BBB-) heraufgestuft. Weniger erfreulich sei die Ratingänderung für Brasilien gewesen. Aufgrund verschobener Abstimmung über die Rentenreform und Probleme in den öffentlichen Finanzen habe die Ratingagentur Fitch Brasiliens Anleiherating auf BB- herabgestuft. Die meisten Schwellenländerwährungen hätten gegenüber dem US-Dollar im Februar abgewertet. (Stand vom 29.03.2018) (03.04.2018/fc/a/f)






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