Deka-ConvergenceAktien-Fonds: 10/2020-Bericht, Unternehmen aus dem Privatsektor bevorzugt - Fondsanalyse


18.11.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erste Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% MSCI EM Europe 10-40 NR in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mehr als 50% des Aktivvermögens in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die osteuropäischen Börsen hätten sich im Monatsverlauf den schwächeren Vorgaben der Weltmärkte nicht entziehen können. Die Korrekturbandbreite habe zwischen minus 3% und minus 13% betragen. Hätten sich die tschechische und ungarische Börse mit nur rund minus 3% relativ gut behaupten können, so hätten der russische und der griechische Markt rund 9% eingebüßt. Die negativen Spitzenreiter seien die Türkei und Polen gewesen. Die Talfahrt der Istanbuler Börse habe sich nach einer kurzen Unterbrechung im Vormonat mit minus 10% fortgesetzt. Vor allem der Kursverfall der Türkischen Lira belaste die lokale Börse. Der Index bestehe zu knapp zwei Dritteln aus Finanzwerten, deren Ergebnisse an der Zinsentwicklung hängen würden und signifikant von den Währungsschwankungen beeinflusst worden seien. Polen sei im Oktober der schwächste Markt mit minus 13% gewesen. Der Markt werde überproportional stark von der zweiten Covid-Welle belastet. Zusätzlich würden die staatlich beeinflussten Unternehmen unter den interventionistischen Maßnahmen der Regierung leiden.

Das Fondsmanagement des Deka-ConvergenceAktien habe daher Unternehmen aus dem Privatsektor bevorzugt, welche sich vergleichsweise gut geschlagen hätten. Nach wie vor favorisiere das Portfoliomanagement Aktien aus den Bereichen IT und Technologie. Diese hätten sich im Oktober absolut und relativ behaupten können und wesentlich vorteilhaft zur Fondsperformance beigetragen. Zykliker habe das Fondsmanagement zum Monatsende nach der zuletzt kräftigen Underperformance perspektivisch aufgestockt. (18.11.2020/fc/a/f)






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