Deka-ConvergenceAktien CF-Fonds: 08/2020-Bericht, Wertsteigerung im August - Fondsanalyse


16.09.20 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erste Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% MSCI EM Europe 10-40 NR in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Monat August sei an den osteuropäischen Börsen von einer Seitwärtsbewegung gekennzeichnet gewesen. Ein negativer Ausreißer bleibe die türkische Börse, belastet durch die Makrovorgaben und die Außenpolitik der Regierung Erdogan bleibe dieser Börsenplatz nach Einschätzung des Fondsmanagements derzeit nicht investierbar. Die Türkische Lira befinde sich auf einem kontinuierlichen Korrekturpfad, Reformen oder eine Gegensteuerung seien derzeit nicht das Thema. Interessanter als die Länderfrage scheine dieses Jahr die Sektorenauswahl. Der Fonds präferiere weitgehend Wachstumstitel aus den Bereichen Software und Internet. Banken und Rohstoffwerte würden hingegen weniger berücksichtigt. Die Sektorallokation und damit einhergehende Aktienauswahl sei primär für die Performance dieses Jahr verantwortlich.

Die Börsen weltweit und in Osteuropa scheinen ein Spielball der Auswirkung der Pandemie auf die jeweilige Wirtschaft zu bleiben, so die Experten von Deka Investment. Obwohl es lokal durchaus positive Entwicklungen gebe, z.B. die Tschechische Republik, könnten diese nur beschränkt positiv auf die jeweilige Börse Einfluss nehmen, da die einzelnen Länder miteinander durch Exporte verknüpft seien. Da die globale Pandemie alles andere als besiegt sei, sehe das Fondsmanagement das Potenzial für eine Korrektur der Wachstumserwartungen. Dieses Szenario würde die Märkte, dank der zyklischen Natur negativ beeinflussen. Da der Fonds aber einerseits eine relativ hohe Barreserve halte und andererseits Wachstumstitel sowie Aktien mit defensivem Cashflow akzentuiere, scheine der Fonds für dieses Szenario gut aufgestellt. Der Deka-ConvergenceAktien habe im August eine Wertsteigerung verzeichnet. (16.09.2020/fc/a/f)





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