Deka-ConvergenceAktien CF-Fonds: 06/2020-Bericht, leichter Wertanstieg - Fondsanalyse


16.07.20 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erste Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% MSCI EM Europe 10-40 NR in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die osteuropäischen Börsen hätten im Juni uneinheitlich tendiert. Während die türkische Börse mit +8,5 Prozent habe zulegen können, sei die ungarische um knapp drei Prozent gefallen. Ähnlich aber mit geringeren Bewegungen hätten sich die restlichen EMEA-Börsen (Emerging Europe) verhalten. Die Börsen in Osteuropa und weltweit würden ein Spielball der Auswirkung der COVID-Pandemie auf die jeweilige Wirtschaft bleiben. Obwohl es lokal durchaus positive Entwicklungen gegeben habe, z.B. in der Tschechischen Republik, könnten diese nur beschränkt positiv auf die jeweilige Börse Einfluss nehmen, da die einzelnen Länder miteinander eng durch Exporte verknüpft seien. Der Fonds Deka-ConvergenceAktien habe im Berichtsmonat leicht zulegen können und habe sich spürbar besser als der Referenzindex entwickelt. (16.07.2020/fc/a/f)






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