Deka-ConvergenceAktien CF-Fonds: 02/2020-Bericht, deutlicher Wertrückgang - Fondsanalyse


18.03.20 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden. Dem Fonds liege ein aktiver Investmentansatz zugrunde. Der Investmentprozess erfolge im Rahmen einer Gesamtunternehmenseinschätzung, wobei in erste Linie Bilanzdaten und betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie z.B. Eigenkapitalquote und Nettoverschuldung sowie qualitative Bewertungskriterien wie z.B. die Qualität der Produkte und des Geschäftsmodells des Unternehmens analysiert würden. Ergänzend werde die Markt- und Branchenattraktivität auf Basis volkswirtschaftlicher Daten bewertet. Um den Erfolg des Wertpapierauswahlprozesseses zu bewerten sowie die an die Wertentwicklung gebundenen Gebühren zu berechnen, werde der Index 100% MSCI EM Europe 10-40 NR in EUR verwendet. Die initiale und kontinuierliche Wertpapierauswahl erfolge im Rahmen des beschriebenen Investmentansatzes unabhängig von diesem Referenzwert und damit verbundenen quantitativen oder qualitativen Einschränkungen.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die europäischen Konvergenzmärkte seien im Monatsverlauf im Zuge der Coronavirus-Unsicherheit deutlich eingebrochen. Da die Region eine sehr zyklische Natur aufweise, seien vor allem Rohstoffwerte und andere Zykliker stark veräußert worden. Der Öl- und Gassektor sei bereits im Vorfeld durch die globalen Entwicklungen im Zusammenhang mit langfristigen Ölpreiserwartungen und die ESG-Nachhaltigkeitsstandards negativ beeinflusst gewesen. Russische Öl- und Gasunternehmen hätten zu den fundamental attraktivsten Werten innerhalb des Sektors gezählt. Eine Belastung russischer und türkischer Aktien sei die angespannte außenpolitische Lage zwischen den beiden Ländern. Die militärische Auseinandersetzung in Syrien habe sich und die Börsen in Istanbul verschärft und Moskau würden nachgeben. Griechenland leide indes unter der Corona-Krise und den Auswirkungen auf die Reisebranche. Der Anteil des Tourismus am BIP könne bis zu einem Drittel betragen (direkt und indirekt). Der Fonds Deka-ConvergenceAktien sei schon vor der Korrektur in Griechenland zurückhaltend aufgestellt gewesen.

Der Fonds habe im Februar nach einer anfänglich positiven Tendenz schließlich einen deutlichen Wertrückgang aufgewiesen, habe aber dank einer defensiven Positionierung besser als der Referenzindex abschneiden können. (18.03.2020/fc/a/f)





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