Deka-ConvergenceAktien CF-Fonds: 01/2018-Bericht, erfreulichen Wertanstieg - Fondsanalyse


15.02.18 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-ConvergenceAktien CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Der Fonds lege mindestens 51% seines Wertes in Kapitalbeteiligungen i.S.d. § 2 Abs. 8 InvStG an.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in Aktien von Unternehmen mit wirtschaftlichem Schwerpunkt oder Sitz in einem Konvergenzstaat zu investieren. Konvergenzstaaten seien vor allem diejenigen Staaten Zentral- und Osteuropas, die durch die Übernahme und Realisierung wirtschaftlicher Reformen danach streben würden, den EU/EWU-Standard langfristig zu erreichen. Daneben könnten auch Anlagen in Mittelmeeranrainerstaaten getätigt werden.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Die Aktienmärkte der Konvergenzländer hätten sich im Januar positiv entwickelt. Nach der Erhöhung des US-Haushaltsdefizits sei es zu einer Abschwächung des US-Dollars gegenüber den Währungen der Emerging Markets gekommen. Auf der anderen Seite hätten sich die Wachstumserwartungen global deutlich verbessert, sodass sich für Schwellenländer ein sehr positives Szenario ergebe, das sich auch in der Entwicklung der Aktienmärkte widerspiegele. Ungeachtet der angespannten außenpolitischen Lage sei im Januar der türkische Aktienmarkt gestiegen, der sich damit von der schwachen Entwicklung der Vormonate erholt habe. Das Fondsmanagement habe selektiv die Position in der Türkei erhöht.

Russische Aktien seien im Portfolio akzentuiert worden. Das Land profitiere einerseits von den Produktionskürzungen, andererseits sei dem Aktienmarkt die außenpolitische Entspannung zugutegekommen. Der Fonds Deka-ConvergenceAktien habe im Januar einen erfreulichen Wertanstieg verzeichnet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im ersten Handelsmonat des neuen Jahres in der Gesamtheit zulegen können. In den USA habe die gute Stimmung im Zuge der jüngst verabschiedeten Steuerreform sowie einer Vielzahl positiver Quartalsberichte weiter angehalten und habe auch durch eine dreitägige Haushaltssperre und den kritischen Stimmen der Rating-Agenturen Moody's und Fitch mit Blick auf die steigende Verschuldung des Landes nicht getrübt werden können.

In Europa habe EZB-Präsident Mario Draghi in der zweiten Monatshälfte mit Aussagen zur weiterhin schwachen Inflation im Euroraum sowie der jüngsten Euro-Wechselkursvolatilität für Verunsicherung gesorgt, was die Kurszuwächse zum Monatsende etwas geschmälert habe. Die osteuropäischen Aktienmärkte hätten den Berichtsmonat, wie auch die Gesamtheit der Schwellenländerbörsen, mit Kursgewinnen beendet. Gemessen am MSCI EM EASTERN EUROPE INDEX in US-Dollar hätten Kurszuwächse in Höhe von +11,2% verbucht werden können.

Unter den lokalen Börsen habe erneut die Wertentwicklung des türkischen Aktienmarktes hervorgestochen. Während die übrigen Regionalbörsen deutliche Kursgewinne verbucht hätten, habe der türkische Leitindex ISE 100 lediglich ein mageres Monatsergebnis von +1,0% erzielen können. Erneut seien die Kurse durch die Politik getrieben worden. So habe der Konflikt zwischen der Türkei und der syrischen Kurdenmiliz YPG das Börsenklima im Januar belastet. (15.02.2018/fc/a/f)






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