Deka-BasisStrategie Renten-Fonds: 12/2018-Bericht, leicht rückläufiger Anteilwert im Dezember - Fondsanalyse


11.01.19 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Fondsmanagement des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe im Dezember einen leicht rückläufigen Anteilwert verzeichnet. Zum Monatsende habe die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios 0,0 Jahre betragen. Die im Portfolio enthaltenen Zinsabsicherungen sowie die Ausweitung der Risikoprämien (Spreads) hätten sich positiv auf die Wertentwicklung ausgewirkt. Papiere mit variabler Verzinsung seien eher unter Druck geraten.

Der Berichtsmonat habe bei den Anlegern klar im Zeichen der Risikoaversion gestanden. Risikoprämien an den Kreditmärkten seien deutlich angestiegen, Dividendentitel hätten kräftige Kursverluste hinnehmen müssen, Renditen von den als sicher geltenden Staatsanleihen seien im Gegenzug spürbar zurückgegangen. Ungelöste politische Probleme hätten weiterhin die Stimmung von Investoren belastet. Der schwelende Handelskonflikt zwischen China und den USA, die anhaltende Diskussion um den EU-Austrittsvertrag mit Großbritannien sowie der Haushaltsstreit zwischen der Europäischen Kommission und der italienischen Regierung hätten erneut die Marktentwicklung beherrscht.

Mit gewisser Erleichterung hätten Anleger auf die Meldung reagiert, dass sich Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege im Rahmen des G20-Gipfels darauf verständigt hätten, geplante Anhebung von US-Zöllen auszusetzen und die Zeit bis März 2019 für umfassende Handelsverhandlungen zwischen den beiden Ländern zu nutzen. Auch die letztendlich erzielte Einigung zwischen der EU und Italien sei von den Marktteilnehmern insgesamt positiv bewertet worden, was sich in der zweiten Monatshälfte in rückläufigen Renditeaufschlägen bei italienischen Staatsanleihen widergespiegelt habe.

Mit Sorge seien dagegen Anzeichen konjunktureller Verlangsamung der Weltwirtschaft beobachtet worden, auf die einige Frühindikatoren und Unternehmensberichte zuletzt hingedeutet hätten. In diesem Umfeld sei es nach Ansicht der Europäischen Zentralbank weiterhin notwendig, die Wirtschaft mit geldpolitischen Maßnahmen zu unterstützen. Die Euro-Währungshüter hätten angekündigt, ihre Nettowertpapierkäufe Ende 2018 wie geplant zu beenden. Die EZB-Leitzinsen sollten in der ersten Jahreshälfte 2019 dagegen unverändert bleiben. Im Gegensatz dazu habe die US-Notenbank ihr Leitzinsband erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 2,25% bis 2,50% angehoben. Die FED habe allerdings nun nur noch zwei Leitzinserhöhungen in 2019 und einen Zinsschritt in 2020 angedeutet. Der US-Dollar habe in Folge gegenüber dem Euro etwas abgewertet. (11.01.2019/fc/a/f)





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