Deka-BasisStrategie Renten-Fonds: 02/2020-Bericht, Anteilwert leidet unter dem Anstieg der Risikoprämien - Fondsanalyse


11.03.20 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Fondsmanagement des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Der Anteilwert des Deka-BasisStrategie Renten habe Ende Februar unter dem Anstieg der Risikoprämien (Spreads) zu leiden gehabt. Positiv habe sich die inzwischen etwas höhere Gesamtduration des Fonds ausgewirkt. Dem Fonds sei zudem die Möglichkeit gegeben worden, auch globale Investment Grade-Emittenten in US-Dollar zu erwerben. Von der Möglichkeit habe der Fonds in kleinerem Umfang Gebrauch genommen und speziell in Asien Positionen zugekauft.

Zu Beginn des Berichtsmonats hätten sich die Risikomärkte überwiegend positiv entwickelt. Die Reaktion auf die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus sei zunächst verhalten geblieben. Für Unterstützung hätten dagegen Konjunkturmeldungen gesorgt, die auf eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmendaten hingedeutet hätten. So habe der US-Arbeitsmarktbericht für Januar mit einem starken Beschäftigungsaufbau positiv überrascht. Der nationale Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) sei im ersten Monat des Jahres auf 50,9 Punkte und damit ebenfalls stärker als erwartet angestiegen. Auch auf globaler Ebene hätten Frühindikatoren eine spürbare Stimmungsaufhellung signalisiert, die nicht zuletzt der im Vormonat erzielten Teileinigung im Handelsstreit zwischen China und USA zu verdanken gewesen sei. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex für den Euroraum habe sich im Februar leicht auf einen Stand von 51,6 Punkten verbessert. Das ifo Geschäftsklima habe um 0,1 Punkte zugelegt.

In der zweiten Monatshälfte habe die Verunsicherung über die konjunkturellen Folgen der Corona-Epidemie deutlich zugenommen. Berichte über Produktionsausfälle, gestörte Lieferketten und Einschränkungen im Konsum hätten die Ängste vor einem weltweiten Wachstumseinbruch geschürt. Die Folge sei eine ausgeprägte Flucht aus Aktien und Hochzinsanleihen in die als sicher geltenden Staatspapiere gewesen. In diesem Umfeld hätten die Dividendentitel weltweit einen drastischen Kurseinbruch erlebt und die Risikoprämien bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien stark angestiegen. Gleichzeitig seien die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries kräftig zurückgegangen, was auch die Kursrückgänge bei festverzinslichen Hartwährungsemissionen von Unternehmen und Schwellenländern etwas abgemildert habe. Die Aufwertung des US-Dollars sei nicht zuletzt durch die an den Geldmärkten verstärkt eingepreisten Zinssenkungserwartungen abgebremst worden, sodass die US-Währung zum Monatsultimo gegenüber dem Euro nur geringfügig höher notiert habe als im Vormonat. (11.03.2020/fc/a/f)






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