Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 12/2017-Bericht, geringfügig negative Performance - Fondsanalyse


10.01.18 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro oder sind gegenüber dem Euro währungsgesichert lauten. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe im Dezember eine geringfügig negative Wertentwicklung aufgewiesen. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei über den Monat zwischen 0,5 und 0,65 Jahren gehalten worden und habe sich zum Monatsende am oberen Rand dieses Korridors belaufen. Vorteilhafte Effekte hätten aus der leichten Spreadentwicklung sowie der Währungsentwicklung resultiert. An Neuemissionen habe sich der Fonds selektiv beteiligt, wobei der Gesamtmarkt ab der zweiten Dezemberwoche spürbar an Dynamik verloren habe. Die Quote von Anleihen in Britischen Pfund und US-Dollar sei konstant gehalten worden, wobei die Fremdwährungskomponente dabei weitestgehend gegenüber dem Euro abgesichert gewesen sei.

Die Jahresendrally sei 2017 in weiten Teilen des Kapitalmarktes ausgeblieben. Vor allem in Euroland seien die Aktiennotierungen im Dezember zurückgegangen. Die auf Euro lautenden Unternehmensanleihen hätten ebenfalls Kursverluste hinnehmen müssen. Im Gegensatz dazu habe der US-Aktienmarkt im Monatsverlauf neue Höchststände erreicht und den letzten Monat des Jahres mit einem deutlichen Kursplus beendet. Vor allem die Verabschiedung der Steuerreform durch den US-Kongress habe hierbei für Auftrieb gesorgt. Herzstück des Prestigeprojektes des US-Präsidenten Donald Trump sei die Senkung der Unternehmenssteuer von 35% auf 21%.

Positiv hätten sich in diesem Umfeld auch die US-Firmenbonds entwickelt. An den Staatsanleihemärkten habe die letztendlich unerwartet schnell beschlossene Steuersenkung die Befürchtung genährt, dass höhere Konsumausgaben und Unternehmensinvestitionen die Inflation in den USA anheizen und damit die Zinsanhebungen durch die US-Notenbank beschleunigen könnten. Auf Monatssicht seien Renditesteigerungen dies- wie jenseits des Atlantiks jedoch moderat ausgefallen.

Wenig überraschend seien die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen gewesen. Die Europäische Zentralbank habe ihren Leitzins auf dem Rekordtief von 0,0% belassen. Der EZB-Einlagesatz sei bei minus 0,4% geblieben. Die US-Währungshüter hätten ihr Leitzinsband, wie seit Monaten angekündigt, um weitere 25 Basispunkte auf 1,25% bis 1,50% angehoben.

Das globale Konjunkturbild bleibe positiv. So habe sich die Stimmung der Unternehmen im Euroraum im Dezember wieder verbessert. Die Industriekomponente des Einkaufsmanagerindex habe dabei mit 60,6 Punkten das neue Allzeithoch erreicht. Vor diesem Hintergrund habe der Euro versus US-Dollar erneut aufgewertet und das Jahr auf dem Niveau von knapp 1,20 US-Dollar beendet. Nicht zuletzt aufgrund der guten Konjunktur sei der Ölpreis im Berichtsmonat auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch geklettert. Mit Sorge hätten die Anleger dagegen auf die Auflösung des Parlaments und die Ankündigung von Neuwahlen in Italien reagiert. (10.01.2018/fc/a/f)






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