Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 08/2019-Bericht, Kassenposition aufgebaut - Fondsanalyse


12.09.19 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Anteilpreis des Deka-BasisStrategie Renten habe im Stichtagsvergleich nahezu unverändert notiert. Die Creditspreads hätten sich im August allgemein etwas vergrößert, sowohl bei Floatern als auch bei fest verzinslichen Anleihen. Der Fonds habe selektiv an Neuemissionen teilgenommen. Allgemein sei das gute Sentiment genutzt worden, um die Kassenposition aufzubauen und Anleihen mit niedrigerer Qualität (BBB-) in diesem Zuge weiter zu reduzieren.

An den Rentenmärkten hätten im August die aktuellen Handelskonflikte, vor allem zwischen den USA und China, im Mittelpunkt der Investoren gestanden. Bereits am Anfang des Monats sei die Risikowahrnehmung an den Märkten deutlich angesprungen, nachdem Trump die Einführung von Zöllen auf weitere 300 Mrd. USD an Importen aus China verkündet habe. Die Ausweitung der Zölle werde nun vor allem auch Konsumgüter treffen und könnte damit auch die Inflationsentwicklung in den USA beeinflussen. Unerwartet kräftig für viele Marktteilnehmer sei der deutsche ifo-Geschäftsklimaindex im August gesunken. Der stetig eskalierende Handelsstreit, die zunehmende Gefahr eines ungeregelten harten Brexits und die Regierungskrise in Italien würden der deutschen Industrie zusetzen. Als positiv hätten sich die Einkaufsmanagerindices im Euroraum erwiesen, deren vorläufiger Wert auf einen Stand von 51,8 Punkten angestiegen sei.

Belastend seien die Ergebnisse der Vorwahlen in Argentinien gewesen, die einen deutlichen Vorsprung des linken Oppositionskandidaten Alberto Fernandez gezeigt hätten. Sowohl der Argentinische Peso als auch die Hartwährungsanleihen des Landes hätten daraufhin erheblich an Wert verloren. Nicht zuletzt dank der Aussicht auf eine erneute geldpolitische Lockerung seien die Renditen von US-Treasuries und deutschen Bundesanleihen weiter deutlich zurückgegangen und hätten teilweise in den verschiedenen Laufzeiten historisch niedrige Werte erreicht. Der Bund-Future habe den August entsprechend höher bei 179,10 beendet. Der Euro habe gegenüber dem USD etwas leichter bei 1,0991 tendiert. (12.09.2019/fc/a/f)






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