Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 08/2018-Bericht, Fondspreis leicht rückläufig - Fondsanalyse


12.09.18 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fondspreis des Deka-BasisStrategie Renten habe im Monatsverlauf einen leichten Rückgang aufgewiesen. Zum Monatsende habe die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios 0,7 Jahre betragen. Performanceeffekte seien insbesondere von der fortgesetzten Spreadausweitung bei Unternehmensanleihen gekommen. An Neuemissionen habe der Fonds selektiv teilgenommen. Die Spreadduration sei nach den Verkürzungen in den Vormonaten konstant gehalten worden.

Die weltweite Konjunktur habe zuletzt etwas an Schwung verloren. Darauf habe unter Anderem der jüngste Rückgang des globalen Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe hingedeutet. Der im August veröffentlichte Wert des Frühindikators sei von 53 Punkten im Vormonat auf 52,7 Punkte gesunken. Die Weltwirtschaft bleibe zwar auf Expansionskurs, regional bestünden allerdings deutliche Unterschiede. Während sich die Stimmungsindikatoren in den USA und in der Eurozone auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau bewegen würden, würden sich die Einkaufsmanagerindices in einer Reihe von Schwellenländern der kritischen Marke von 50 Punkten nähern.

Die zuletzt veröffentlichten Umfrageergebnisse in der Türkei und Russland hätten bereits auf eine Rezession in diesen Ländern hingedeutet. Beide Volkswirtschaften würden stark unter den US-Sanktionen leiden. Die Türkei habe zudem mit dem dramatischen Kursverfall der heimischen Währung zu kämpfen, die seit Anfang des Jahres um rund 40% versus US-Dollar abgewertet habe. Ebenfalls angespannt sei zuletzt die wirtschaftliche Situation in Argentinien geblieben, wo die Zentralbank ihren Leitzins auf 60% angehoben habe, um der ausufernden Inflation im Land entgegenzuwirken. In Asien hätten die Indische Rupie und die Indonesische Rupiah deutlich an Wert eingebüßt.

Begünstigt durch den schwelenden Handelsstreit zwischen den USA und China habe sich an den Finanzmärkten im Berichtsmonat die Befürchtung breit gemacht, dass Strukturprobleme einzelner Schwellenländer auch auf andere aufstrebende Volkswirtschaften übergreifen und zu einer regelrechten Schwellenländerkrise anwachsen könnten. In diesem Umfeld seien die als sicher geltenden Staatsanleihen überwiegend gesucht gewesen. Renditen von US-Treasuries und Bundesanleihen seien in mittleren und langen Laufzeiten etwas zurückgegangen. Demgegenüber seien die Risikoprämien an den Kreditmärkten tendenziell angestiegen. Schwellenländeranleihen hätten dabei zu den größten Verlierern gehört. In der Eurozone seien Emissionen aus den Peripherieländern am stärksten unter Druck geraten. (12.09.2018/fc/a/f)






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