Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 08/2017-Bericht, leichter Wertrückgang nach starken Vormonaten - Fondsanalyse


08.09.17 13:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe nach den starken Vormonaten im August einen leichten Wertrückgang aufgewiesen. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei über den Monat hinweg bei ca. 0,35 Jahre gehalten worden. Der Fonds habe insbesondere unter der Spreadausweitung, aber auch der recht kurz gewählten Duration gelitten. Zunehmende geopolitische Spannungen sowie eine mögliche Verzögerung des Taperings der EZB hätten die Renditen von Bundesanleihen fallen lassen. Durch den eingesetzten Zinshedge auf der einen und eine Spreadausweitung auf der anderen Seite hätten sich negative Effekte auf das Sondervermögen ergeben.

Die Aufwertung des Euro habe ebenfalls für einen leicht negativen Beitrag gesorgt, wobei das offene Währungsexposure weiterhin sehr gering gehalten worden sei. Das Portfolio sei durch selektiven Zukauf von Neuemission weiter adjustiert worden, jedoch mit deutlich weniger Dynamik als noch in den Vormonaten. Die Spreadduration sei in etwa konstant gehalten worden.

Solide Wachstumsdynamik habe auch im August das globale Konjunkturbild geprägt. Laut der jüngsten Schnellschätzung von Eurostat sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im 2. Quartal 2017 um 0,6% und damit genauso stark gewachsen wie das US-BIP. Auch Japan habe mit 1,0% in diesem Zeitraum ein überraschend starkes Wirtschaftswachstum verzeichnet. Die Verbraucherstimmung sei ebenfalls freundlich gewesen. So sei das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen in den USA im August auf den höchsten Stand seit Juli 2001 gestiegen. Auch in Deutschland habe der für September ermittelte GfK-Konsumklimaindex den größten Wert seit fast 16 Jahren erreicht.

Die Inflationsdynamik sei dagegen schwach geblieben. So habe die Jahresteuerungsrate in den USA im Juli lediglich um 0,1% auf 1,7% zugenommen. Im selben Monat habe die jährliche Inflationsrate in der Eurozone bei 1,3% stagniert. Die im Vergleich zum Inflationsziel von Notenbanken insgesamt enttäuschende Preisentwicklung habe für eine Fortsetzung der lockeren Geldpolitik gesprochen. Die Investoren würden sich zwar auf eine schrittweise Reduzierung der FED-Bilanz vorbereiten, bei den Leitzinsanhebungen erwarte man in den USA allerdings ein sehr langsames Tempo.

In Bezug auf eine weitere Verringerung der EZB-Anleihekäufe habe ebenfalls wenig Klarheit bestanden. Auch die mit Spannung erwartete Rede des EZB-Chefs Mario Draghi bei einem Treffen von Notenbank- und Finanzmarktvertretern in Jackson Hole habe in dieser Hinsicht keine Hinweise geliefert. Die Aussicht auf eine baldige Änderung des Wertpapierprogramms der Europäischen Zentralbank habe zusammen mit der Konjunkturaufhellung im Euroraum für eine kräftige Aufwertung der Gemeinschaftswährung gesorgt. Der Euro habe im Monatsverlauf zwischenzeitlich die Marke von 1,20 US-Dollar überschritten.

Mit Sorge hätten die Marktteilnehmer die Entwicklung rund um Nordkorea beobachtet. In diesem Umfeld seien die Renditen von den als sicher gelten Staatsanleihen tendenziell zurückgegangen. Die Risikoprämien an den Kreditmärkten seien im Durchschnitt dagegen etwas angestiegen. (08.09.2017/fc/a/f)






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