Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 07/2017-Bericht, Wertzuwachs setzt sich fort - Fondsanalyse


10.08.17 13:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Deka-BasisStrategie Renten habe im Monatsverlauf weiter zulegen können. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei über den Monat verteilt zunächst stückweise erhöht worden. Zum Monatsende seien Short-Future-Positionen aufgebaut und so die Duration wieder reduziert worden. Der Fonds habe im Juli hauptsächlich von Spreadeinengungen, aber auch von der laufenden Rendite sowie dem Rolldown-Effekt profitieren können. Der feste Euro habe sich hingegen belastend ausgewirkt.

Wie in den Monaten zuvor habe der Fonds eine Reihe von Neuemissionen in Euro, Britischem Pfund und US-Dollar gezeichnet. Die Quote an britischen und US-Anleihen habe so eine weitere Aufstockung erfahren, wobei die Fremdwährungskomponente weitestgehend gegen Euro abgesichert worden sei. Die Spreadduration sei durch den Zukauf von Fixed Kupon-Anleihen und Floatern (Floating Rate Notes), vorzugsweise im 4- bis 6-Jahresbereich, leicht erhöht worden.

In einem relativ impulslosen Handel hätten sich die internationalen Finanzmärkte im Juli mehrheitlich positiv entwickelt. Dabei seien die politischen Risiken vorerst in den Hintergrund gerückt, auch wenn US-Präsident Donald Trump mit seiner Personalpolitik und fehlenden Erfolgen bei der Umsetzung seiner Wahlversprechen regelmäßig für Diskussionen gesorgt habe. Die Konjunkturdaten hätten wiederum auf ein solides Wirtschaftsumfeld hingedeutet. So sei das US-Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 2,6% angestiegen. Insbesondere die Konsumdynamik der privaten Haushalte habe zugelegt. Die globalen Frühindikatoren hätten ebenfalls ein positives Konjunkturbild gezeichnet. Gemessen am ifo-Geschäftsklimaindex sei die Stimmung deutscher Unternehmen sogar fast euphorisch gewesen.

Größere Aufmerksamkeit hätten die Marktteilnehmer auf Hinweise zur künftigen Geldpolitik in den wichtigsten Währungsräumen der Welt gerichtet. Dabei habe vor allem eine schwache Preisdynamik vielerorts gegen eine zu restriktive Notenbankpolitik gesprochen. So habe die Jahresteuerungsrate in den USA mit 1,6% im Juni auf dem niedrigsten Stand seit Oktober letzten Jahres gelegen. Vor diesem Hintergrund habe die FED-Chefin Janet Yellen bei einer Anhörung vor dem US-Kongress signalisiert, dass die Leitzinsen in den USA nur behutsam angehoben würden. Sie habe allerdings angedeutet, dass die Reduzierung der FED-Bilanz zeitnah erfolgen könnte. Diese Einschätzung hätten die US-Währungshüter auch in ihrem Statement zum jüngsten Zinsentscheid bestätigt.

Nach Ansicht der Europäischen Zentralbank sei eine substanzielle Unterstützung der Konjunktur- und Preisentwicklung in Euroland weiterhin notwendig. Die Aussicht auf eine weitere Reduzierung der EZB-Anleihekäufe habe zwar die Marktteilnehmer beschäftigt, wann und mit welchem Tempo diese erfolgen werde, sei allerdings offen geblieben. In diesem Umfeld seien die Renditen von Bundesanleihen leicht angestiegen, während die US-Renditen, mit Ausnahme langer Laufzeiten, tendenziell rückläufig gewesen seien. Der Außenwert des Euro habe kräftig zugenommen. (10.08.2017/fc/a/f)





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