Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 05/2019-Bericht, negative Wertentwicklung im Mai - Fondsanalyse


14.06.19 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe im Mai eine negative Wertentwicklung verzeichnet. Ausschlaggebend sei die Zinssicherungs-Position gewesen, die im Monatsverlauf partiell aufgelöst worden sei. Ebenso habe sich die Spreadausweitung (Erhöhung der Risikoprämien) bei Unternehmensanleihen leicht negativ ausgewirkt. Positive Performance sei in den AAA-A Ratingsegmenten verzeichnet worden. US-Emittenten, Quasi-Sovereigns und defensive Branchen hätten sich vorteilhaft entwickelt.

Im Mai habe sich an den internationalen Rentenmärkten die Erholung fortgesetzt, insbesondere unterstützt durch zunehmende Spekulationen auf Zinssenkungen durch die US-Notenbank FED und die EZB. Besonders habe die Investoren die zunehmende Handelseskalation zwischen China und den USA verunsichert. Sinnbildlich hierfür sei der nationale Einkaufsmanagerindex ISM für das Verarbeitende Gewerbe, der im Mai von 52,8 auf 52,1 Punkte gesunken sei. Ebenso sei das ifo-Geschäftsklima im Mai kräftig und weitaus stärker als erwartet gesunken, wobei insbesondere die Lageeinschätzung rückläufig gewesen sei. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt habe im ersten Quartal 2019 erwartungsgemäß um 0,4% im Vorquartalsvergleich zugenommen. In den USA sei die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit Ende 1969 gefallen. Derzeitig seien in Bezug auf den Auslastungsgrad am Arbeitsmarkt, die Lohndynamik und die Inflation keine übermäßigen negativen Einflussfaktoren erkennbar, sodass die Fed den gemäßigten Kurs ihrer Geldpolitik fortsetzen könne.

Die Stimmung der Unternehmen im Euroraum habe sich nur leicht verbessert. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex sei im Mai auf einen Stand von 51,6 Punkten angestiegen. Die europäische Wirtschaft bleibe auf Wachstumskurs. Darauf deute auch der Gesamteinkaufsmanagerindex für den Euroraum im Mai hin, wenngleich das Wachstumssignal für das zweite Quartal schwach sei. Zum Monatsultimo sei der Euro versus US-Dollar etwas leichter bei 1,1169 gewesen, während der Bund-Future etwas höher bei 168,34 gegenüber dem Vormonat notiert habe. (14.06.2019/fc/a/f)





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