Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 04/2018-Bericht, leichter Wertzuwachs - Fondsanalyse


14.05.18 08:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe im April leicht zugelegt. Zum Monatsende habe die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios 0,6 Jahre betragen. Der Fonds habe im April hauptsächlich von einer Spreadeinengung bei Unternehmensanleihen und der laufenden Rendite profitiert. Der Fonds habe selektiv an Neuemissionen teilgenommen. Die Spreadduration sei auch im April nicht weiter erhöht worden.

Im April sei die geldpolitische Ausrichtung in den wichtigsten Währungsräumen der Welt weitestgehend unverändert geblieben. Die EZB habe zwar ihre Zuversicht in Bezug auf die mittelfristige Inflationsentwicklung in Euroland geäußert, ihre Nettowertpapierkäufe wolle sie jedoch so lange fortführen, bis eine nachhaltige Anpassung des Inflationspfades erkennbar sei. Angesichts einer unzureichenden Preisdynamik habe auch die Japanische Zentralbank ihre ultra-lockere Geldpolitik ohne Abstriche fortgesetzt, habe allerdings den bisherigen Zeitplan aufgegeben, spätestens bis März 2020 das Inflationsziel von 2,0% zu erreichen. Demgegenüber seien die US-Währungshüter zuletzt zuversichtlicher geworden, dass die US-Inflation auch ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise bereits 2018 die 2-Prozent-Marke nachhaltig überschreiten werde. Vor diesem Hintergrund erachte die FED laut Protokoll zu ihrer März-Sitzung graduelle Zinserhöhungen weiterhin als angemessen. Boomende US-Konjunktur und kräftig steigende Ölpreise hätten an den Märkten im April allerdings die Ängste befeuert, dass sich die US-Notenbank für eine schnellere geldpolitische Straffung entscheiden könnte.

Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries habe in diesem Umfeld erstmals seit Ende 2013 zwischenzeitlich die 3-Prozent-Marke übersprungen. Auch die Renditen von Bundesanleihen hätten sich diesem Aufwärtssog nicht ganz entziehen können. Im Gegenzug hätten die als sicher geltenden Staatsanleihen dies- wie jenseits des Atlantiks spürbare Kursverluste verzeichnet. Unterstützt durch mehrheitlich positive Unternehmensberichte und den Abbau geopolitischer Spannungen seien die Risikoprämien an den Märkten für Unternehmensanleihen wiederum etwas zurückgegangen, so dass Firmenbonds schwacher Bonität per saldo sogar Kursgewinne hätten erzielen können. Schwellenländeranleihen seien im Berichtsmonat insbesondere durch den starken US-Dollar sowie Anzeichen einer Abschwächung des Wachstumstempos in einer Reihe aufstrebender Volkswirtschaften und neue US-Sanktionen gegen Russland deutlich belastet worden. (14.05.2018/fc/a/f)





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