Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 01/2018-Bericht, positives Monatsergebnis - Fondsanalyse


12.02.18 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe den Januar mit einem positiven Monatsergebnis abgeschlossen. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei im Monatsverlauf zwischen 0,65 und 0,75 Jahren gehalten worden und habe sich zum Monatsende am unteren Rand dieses Korridors belaufen. Hauptperformancetreiber im Monatsverlauf sei eine deutliche Spreadeinengung gewesen, getrieben durch steigende Zinsen an den globalen Rentenmärkten, in deren Umfeld Unternehmensanleihen deutlich besser performt hätten als beispielsweise erstklassige Bundesanleihen. Die Rendite 5-jähriger deutscher Bundesanleihen hätten sich im Januar zwischen minus 0,2% und zuletzt plus 0,1% bewegt.

Über die Positionierung des Fonds bzw. durch die Absicherung gegen steigende Zinsen habe ein positiver Beitrag zur Wertentwicklung erzielt werden können. Das Fondsmanagement habe selektiv an Neuemissionen teilgenommen, wobei die Anzahl an Neuemissionen deutlich unter der Erwartung gelegen habe. Das Engagement in Anleihen, die in Britischen Pfund und US-Dollar aufgelegt seien, sei konstant geblieben, wobei die Fremdwährungskomponente weitgehend gegen Euro abgesichert gewesen sei.

Der Januar habe bei zinsorientierten Marktteilnehmern ganz im Fokus von steigenden Renditen gestanden. Vor allem die 5- und 10-jährigen US-Treasuries seien der Seismograph für zunehmende robuste Wirtschaftsdaten und entsprechende rosige Geschäftsaussichten, gerade für von der US-Steuerreform profitierende Unternehmen gewesen. Infolgedessen seien auch die Erwartungen von Leitzinserhöhungen gestiegen. Positive Nachrichten seien aber auch zum Wirtschaftsvertrauen im Euroraum gekommen, das weiter zugenommen habe. Das Economic Sentiment der Europäischen Kommission sei im Dezember auf einen Stand von 116,0 Punkten (+1,4 Punkte) angestiegen und habe damit den höchsten Stand seit Oktober 2000 erreicht.

Ebenfalls verbessern könne habe sich die Stimmung der Unternehmen im Euroraum. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex sei im Januar auf einen Stand von 58,6 Punkten angestiegen. Dies sei der höchste Wert seit Sommer 2006. Auch das ifo Geschäftsklima habe im Januar auf das alte Allzeithoch von 117,6 Punkten zulegen und damit den zuletzt gesehenen leichten Rückgang wieder ausgleichen können. Das positive konjunkturelle Gesamtbild sei durch die veröffentlichte vorläufige Schnellschätzung von Eurostat bestätigt worden.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland habe im vierten Quartal 2017 um 0,6% im Vergleich zum Vorquartal zulegen können. Damit habe die BIP-Entwicklung den Erwartungen der Mehrheit der Konjunkturbeobachter entsprochen. Das Wachstumsergebnis für das Gesamtjahr 2017 liege bei einem Plus von 2,5% und entspreche damit dem höchsten Jahreswachstum seit zehn Jahren in der Eurozone. Vor diesem Hintergrund sei es zu einer deutlichen Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar gekommen. (12.02.2018/fc/a/f)






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