DekaLux-Bond A-Fonds: 11/2018-Bericht, eine leicht negative Wertentwicklung - Fondsanalyse


04.01.19 11:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen, erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro). Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Fonds DekaLux-Bond habe im November eine leicht negative Wertentwicklung verzeichnet. Nachteilig hätten sich die Währungsallokation, die relativ defensive Positionierung in der Türkei und die vergleichsweise hohe Berücksichtigung von Unternehmensanleihen ausgewirkt. Im Bereich Unternehmensanleihen habe das Fondsmanagement in Phasen der Marktschwäche Positionen aufgebaut.

Der November habe an den Rentenmärkten ganz im Fokus von zunehmenden Unsicherheiten bezüglich Konjunkturentwicklung und den erwartenden Unternehmensergebnissen gestanden, die eher verhalten gewesen seien.

In Deutschland sei im November das ifo-Geschäftsklima um 0,9 Punkte auf einen Stand von 102,0 Punkten gesunken. Ebenfalls schwächer sei das deutsche Bruttoinlandsprodukt gewesen. Im dritten Quartal dieses Jahres habe es sich erstmalig seit 2015 gegenüber dem Vorquartal um 0,2% verringert. Die anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China beziehungsweise der EU und die Unsicherheiten in Bezug auf den vorgesehenen Brexit hätten ebenso belastet wie der Haushaltsstreit mit Italien im Vorfeld der Wahlen zum EU-Parlament.

Der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland markiere aber nicht das Ende des Aufschwungs nach Meinung vieler Marktteilnehmer, sondern stelle ein leichtes Zurückfahren des Konjunkturmotors durch die Schwierigkeiten im Automobilsektor dar. Auch im Euroraum habe sich die Stimmung der Unternehmen leicht verschlechtert. Der vorläufige Wert für den Gesamteinkaufsmanagerindex (Composite) sei im November auf einen Stand von 52,4 Punkten zurückgegangen. Der Zinserhöhungszyklus in den USA sei weiterhin intakt, im Dezember werde eine weitere Zinsanhebung erwartet. Zum Monatsultimo sei der Euro versus US-Dollar nahezu unverändert gewesen, während der Bund-Future etwas höher bei 161,54 gegenüber dem Vormonat notiert habe. (Stand vom 03.01.2019) (04.01.2019/fc/a/f)





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