DekaLux-Bond A-Fonds: 10/2018-Bericht, leicht positive Entwicklung im Oktober - Fondsanalyse


05.12.18 13:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z. B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der Fonds DekaLux-Bond habe im Oktober eine leicht positive Entwicklung verzeichnet. Vorteilhaft hätten sich u.a. die vorsorgliche Zurückhaltung gegenüber Italien sowie die defensive Gewichtung von Spreadprodukten ausgewirkt. Nachteilige Effekte hätten aus der Akzentuierung von zypriotischen und portugiesischen Staatsanleihen und der Beimischung von Schwellenländer-Titeln resultiert. Auf der Währungsseite sei dem Fonds die hohe Gewichtung des US-Dollar gegenüber dem Euro und dem Britischen Pfund zugutegekommen. Außerdem habe im Oktober die stärkere Berücksichtigung von ölsensitiven Währungen (z.B. Norwegische Krone, Russischer Rubel) positiv zur Performance beigetragen.

Die Risikobereitschaft der Anleger sei im Oktober merklich zurückgegangen. Zinswende in den USA, ungelöste Handelskonflikte und eine Reihe politischer Unsicherheiten wie der nahende Brexit hätten die Stimmung an den Märkten belastet. Angesichts dieser Gemengelage habe auch der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globalen Konjunkturprognosen nach unten korrigiert. Größere Konjunkturrisiken sehe der IWF vor allem in den Entwicklungsländern, aber auch Deutschland müsse nach Ansicht von IWF-Ökonomen mit einem deutlichen Rückgang der Wachstumsdynamik rechnen. Als Grund für diese Entwicklung in der deutschen Wirtschaft würden insbesondere ein sich abkühlendes Exportgeschäft und eine schwächelnde Industrieproduktion genannt.

Ungeachtet bestehender Konjunkturrisiken habe die Europäische Zentralbank (EZB) zuletzt an ihren bisherigen Kernaussagen festgehalten. Die Euro-Währungshüter würden weiterhin von einem breit angelegten Aufschwung in der Eurozone ausgehen und möchten ihre Strategie eines allmählichen Ausstiegs aus der ultralockeren Geldpolitik fortsetzen. Die Leitzinsen der EZB würden vorerst allerdings unangetastet bleiben. Das Anleiheankaufprogramm werde noch bis Ende Dezember dieses Jahres mit einem monatlichen Volumen von 15 Milliarden Euro fortgeführt.

Der Chef der US-Notenbank (FED), Jerome Powell, habe zu Beginn des Berichtsmonats wiederum die starke Konjunkturdynamik in den USA hervorgehoben und Zinssteigerungen der FED über das neutrale Zinsniveau hinaus nicht ausgeschlossen. Mit Sorge hätten die Marktteilnehmer die jüngste Entwicklung in Italien beobachtet. Die von der italienischen Regierung geplante deutliche Ausweitung der Neukreditaufnahme habe zuletzt die Rating-Agentur Moodys dazu veranlasst, Italiens Bonität auf "Baa3" und damit auf die letzte Stufe vor dem Ramschniveau herabzustufen. In diesem Umfeld seien die US-Renditen über alle Laufzeiten hinweg angestiegen, während die Renditen von Bundesanleihen leicht zurückgegangen seien. Die Risikoprämien hätten sich an den Kreditmärkten kräftig ausgeweitet. (05.12.2018/fc/a/f)






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