DekaLux-Bond A-Fonds: 09/2018-Bericht, Normalisierung der Geldpolitik fortgesetzt - Fondsanalyse


02.11.18 11:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der DekaLux-Bond habe im September von der Akzentuierung zypriotischer, portugiesischer und norwegischer Staatsanleihen sowie der Beimischung von Emerging-Markets Anleihen profitieren können. Demgegenüber hätten sich die Durationspositionierung, die geringe Berücksichtigung von italienischen Anleihen sowie die defensive Gewichtung von Spreadprodukten negativ ausgewirkt. Auf der Währungsseite habe der Fonds durch die Akzentuierung von Emerging Markets-Währungen und des Euro gegenüber dem US-Dollar erfreuliche Beiträge erzielt.

Im September hätten die EZB und die FED den Kurs einer allmählichen Normalisierung ihrer Geldpolitik fortgesetzt. Die US-Notenbank habe ihren Leitzins erwartungsgemäß um 0,25% auf die Spanne von 2,0% bis 2,25% erhöht. Damit seien die US-Zinsen bereits zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben worden. Vier weitere Zinsschritte seien bis Ende 2019 signalisiert worden. Mit der ersten Zinsanhebung im Euroraum werde dagegen nicht vor Ende Sommer 2019 gerechnet. Die Europäische Zentralbank habe jedoch eine weitere Reduzierung ihrer monatlichen Anleihekäufe bestätigt. Ab Oktober bis Ende Dezember würden sie auf 15 Milliarden Euro pro Monat halbiert. Die Rückführung außerordentlicher Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft hätten die Euro-Währungshüter insbesondere mit einem verbesserten Inflationsbild begründet.

Nach der Schnellschätzung von Eurostat sei die jährliche Inflationsrate in der Eurozone von 2,0% im August auf 2,1% im September angestiegen und habe damit den vierten Monat in Folge das EZB-Inflationsziel von 2,0% erreicht. In den USA scheine die Inflation ihren vorläufigen Höhepunkt bereits überwunden zu haben. Nach 2,9% im Juli sei die Jahresteuerung im August auf 2,7% zurückgegangen. Die Kernrate ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise sei von 2,4% auf 2,2% gesunken. Nichtsdestotrotz seien die US-Renditen im Monatsverlauf spürbar angestiegen. Dabei habe die Rendite zehnjähriger US-Treasuries wieder die Marke von 3,0% übertroffen. Auch Renditen von Bundesanleihen hätten deutlich zugelegt. Die Risikoprämien an den Märkten für Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien dagegen etwas zurückgegangen.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China habe zwar mit der Einführung von US-Sonderzöllen auf chinesische Importe im Wert von weiteren 200 Milliarden US-Dollar eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Sonderzölle seien allerdings geringer als befürchtet ausgefallen. Positiv hätten die Investoren auch auf die Einigung zwischen den USA und Kanada bei den Verhandlungen um das neue nordamerikanische Handelsabkommen reagiert. (02.11.2018/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
67,30 € 67,30 € -   € 0,00% 21.11./08:01
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0011194601 971120 68,82 € 66,96 €