DekaLux-Bond A-Fonds: 07/2018-Bericht, Seitwärtsbewegung im Juli - Fondsanalyse


03.09.18 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der DekaLux-Bond habe im Juli per saldo eine Seitwärtsbewegung aufgewiesen. Positiv ausgewirkt hätten sich die Akzentuierung von Anleihen mit Risikospreads aus den Schwellenländern sowie die Währungspositionierung. Profitiert habe der Fonds von dem Engagement in Anleihen aus Portugal, Spanien und den Emerging Markets. Auf der Währungsseite habe der Fonds von der Bevorzugung von Schwellenländer-Währungen wie Tschechischer Krone, Ungarischem Forint und Mexikanischem Peso profitiert. Auch die Zurückhaltung beim Japanischen Yen habe sich als vorteilhaft erwiesen. Negativ auf die Performance ausgewirkt habe sich dagegen die erworbene CDS-Absicherung.

Die Entwicklung an den Finanzmärkten sei im Juli erneut durch politische Unsicherheiten geprägt gewesen. Zu Beginn des Monats habe der Asylstreit zwischen den Regierungsparteien CDU und CSU die größte Volkswirtschaft Europas an den Rand einer Regierungskrise gebracht, die erst in der letzten Minute durch eine Kompromisslösung habe abgewendet werden können. Für Verunsicherung der Investoren habe im Monatsverlauf zudem immer wieder die Gefahr einer Eskalation von Handelskonflikten zwischen den USA und der Europäischen Union sowie zwischen den Vereinigten Staaten und China gesorgt.

Die Stimmung der Unternehmen habe sich in diesem Umfeld etwas eingetrübt. So seien die vom Forschungsinstitut Markit erhobenen Einkaufsmanagerindices im Juli sowohl in der Eurozone als auch in den USA leicht zurückgegangen. Die Wirtschaftsentwicklung sei in den wichtigsten Währungsräumen der Welt jedoch weitestgehend robust geblieben. So sei das US-Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2018 auf das Jahr hochgerechnet um 4,1% gestiegen und habe damit das stärkste Quartalswachstum seit dem 4. Quartal 2014 verzeichnet. Auch Chinas Wirtschaft sei von April bis Juni 2018 kräftig gewachsen. Die Jahreswachstumsrate sei allerdings leicht von 6,8% in den ersten drei Monaten des Jahres auf zuletzt 6,7% gesunken. Die Wachstumsdynamik in Euroland habe sich im 2. Quartal des laufenden Jahres ebenfalls etwas verlangsamt. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres habe sich das BIP-Wachstum von 2,5% im Vorquartal auf 2,1% verringert.

Mit Erleichterung hätten die Marktteilnehmer wiederum auf den überraschenden Durchbruch im Handelsstreit zwischen der EU und den USA reagiert. Bei einem Krisentreffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem EU-Kommissionchef Jean-Claude Juncker habe man sich auf einen Aktionsplan zur Beilegung des Konflikts geeinigt. Per saldo seien die Renditen von den als sicher geltenden Staatsanleihen im Juli spürbar angestiegen. Dagegen seien die Risikoprämien an den Kreditmärkten weltweit überwiegend zurückgegangen. (03.09.2018/fc/a/f)






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