DekaLux-Bond A-Fonds: 04/2019-Bericht, negative Wertentwicklung im April - Fondsanalyse


04.06.19 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der DekaLux-Bond habe im April eine negative Wertentwicklung verzeichnet. Ungünstig habe sich die Akzentuierung von Anleihen mit langen Restlaufzeiten gegenüber kurzen Laufzeiten ausgewirkt. Auf der Spreadseite habe insbesondere die hohe Gewichtung britischer sowie ungarischer Titel mit langen Restlaufzeiten sowie die gekaufte Absicherung Performance gekostet. Auf der Währungsseite habe der Fonds durch die Favorisierung der Norwegischen Krone und des Amerikanischen Dollars sowie durch die Zurückhaltung gegenüber einigen asiatischen Währungen Boden gutmachen können.

Die Finanzmärkte seien im April durch die Aussicht auf weiterhin günstige Zentralbankliquidität unterstützt geblieben. Auch Konjunkturindikatoren seien tendenziell positiv ausgefallen. Nach der Schnellschätzung von Eurostat habe das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Euroland im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4% zulegen können. Damit habe die BIP-Entwicklung in der Eurozone die Erwartungen der Mehrheit der Konjunkturbeobachter übertroffen. Dagegen habe sich das ifo-Geschäftsklima in Deutschland auch im April noch im Abwärtstrend befunden. Nach dem erfreulichen Anstieg um einen Indexpunkt im März habe es zuletzt wieder etwas nachgegeben. Dabei hätten sich die Geschäftserwartungen und die Lageeinschätzung nahezu im Gleichschritt verringert. Mit einem Stand von 99,2 Punkten liege der Geschäftsklimaindex aber weiterhin über dem Februarwert. In den USA sei die Wirtschaft deutlich stärker in das Jahr 2019 gestartet als von vielen Marktteilnehmern erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt habe im ersten Quartal nach vorläufigen Angaben um 3,2% zugelegt, allerdings seien die relativ hohen Lagerinvestitionen nochmals angestiegen.

Der US-Arbeitsmarktbericht habe den robusten Wachstumsausblick bestätigt. Im März habe der Beschäftigungsaufbau mit 196.000 Stellen die Schätzungen der Analysten übertroffen. Die Arbeitslosenquote habe mit 3,8% allerdings auf ihrem Vormonatswert verharrt. Die durchschnittlichen Stundenlöhne hätten gegenüber dem Vormonat vergleichsweise schwach zugelegt. In diesem Umfeld seien die Renditen von US-Treasuries und Bundesanleihen mittlerer und längerer Laufzeit leicht angestiegen. Die Risikoaufschläge bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien etwas zurückgegangen. Der Euro habe versus US-Dollar per saldo seitwärts tendiert. (04.06.2019/fc/a/f)






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