DekaLux-Bond A-Fonds: 02/2019-Bericht, besser als der Referenzindex - Fondsanalyse


03.04.19 12:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-Bond A ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch die Vereinnahmung laufender Zinserträge sowie durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus Europa zu investieren. Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten ergänzend auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden. Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Der Fonds erwerbe Anleihen sowohl in lokaler Währung als auch in Hartwährung (vornehmlich Euro).

Der Fonds DekaLux-Bond habe im Februar besser als der Referenzindex abgeschnitten. Positiv hätten sich vor allem die Spreadallokation, die Akzentuierung langer Laufzeiten sowie die Währungsallokation ausgewirkt. Im Bereich der Spreadprodukte hätten sich insbesondere die verhältnismäßig hohen Gewichtungen in Schellenländeranleihen sowie in Portugal und Zypern ausgezahlt. Auf der Währungsseite habe die Bevorzugung des Ungarischen Forints und des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro positive Wertbeiträge geliefert, während sich die Positionierung in asiatischen Währungen als nachteilig herausgestellt habe.

Der Monatsanfang habe überwiegend im Zeichen negativer Konjunkturmeldungen gestanden. So habe die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für 2019 deutlich gesenkt. Sie rechne nun damit, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Eurozone in diesem Jahr nicht wie bisher geschätzt um 1,9%, sondern nur um 1,3% zulegen werde. In Deutschland werde ein BIP-Wachstum von nur noch 1,1% und in Italien eine Wachstumsrate von lediglich 0,2% erwartet. In diesem Umfeld sei die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Ende 2016 gefallen.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, Wachstumsschwäche im Reich der Mitte und der weiterhin drohende ungeregelte EU-Austritt Großbritanniens hätten ebenfalls für Unsicherheit an den Finanzmärkten gesorgt. Positive Impulse hätten chancenorientierte Anlagen dagegen durch die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump erhalten, die Frist für die Anhebung der US-Zölle auf chinesische Importe über den 1. März hinaus um 60 Tage zu verlängern. Für weitere Unterstützung habe auch die abwartende zinspolitische Haltung der US-Notenbank gesorgt. In ihrem jüngsten Sitzungsprotokoll verweise die FED auf Wachstumsrisiken und schwächelnde Inflation in den USA. Die US-Verbraucherpreise hätten im Januar 2019 stagniert. Die Jahresveränderungsrate sei dabei von 1,9% auf 1,6% gesunken und habe damit auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2016 gelegen. FED-Chef Jerome Powell habe vor diesem Hintergrund für ein geduldiges Vorgehen in der Zinspolitik plädiert und sogar das baldige Ende des Bilanzabbaus der US-Notenbank in Aussicht gestellt.

Am letzten Tag des Monats hätten eine unerwartet robuste Wachstumsdynamik und starke Unternehmensinvestitionen in den USA für einen spürbaren Renditeanstieg bei den als sicher geltenden Staatsanleihen gesorgt. Per saldo seien die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries im Februar leicht angestiegen. Die Risikoprämien bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien zum Teil deutlich zurückgegangen. Der US-Dollar habe versus Euro etwas aufgewertet. (03.04.2019/fc/a/f)





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