DekaLux-BioTech CF-Fonds: 11/2019-Bericht, eine signifikante Wertsteigerung - Fondsanalyse


02.01.20 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds DekaLux-BioTech CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Das Fondsmanagement verfolge die Strategie, das Anlageziel durch eine risikogestreute, weltweite Anlage hauptsächlich in Aktien von Unternehmen zu erreichen, die ihre Umsatzerlöse oder ihr Jahresergebnis überwiegend im Bereich der Entdeckung, Erforschung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb oder Vermarktung von medizinischen Produkten im Biotechnologiebereich erzielen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im November habe der DekaLux-BioTech eine signifikante Wertsteigerung verzeichnet. Positiv auf die Performance habe sich dabei u.a. die Übernahmeankündigung des Biotechnologieunternehmens Medicines Company durch den Schweizer Pharmariesen Novartis für knapp 10 Mrd. US-Dollar ausgewirkt. Die Anteile an Medicines Company habe das Fondsmanagement daraufhin mit Gewinn veräußert. Darüber hinaus sei das Investment in dem Biotechkonzern Celgene nach der erfolgreichen Übernahme durch Bristol-Myers Squibb vollständig veräußert worden. Investiert worden sei im Gegenzug vor allem in kleinere innovative Werte, wie etwa in Ionis Pharmaceuticals. Das Unternehmen verfolge eine vergleichbare Technologie wie das Hauptprodukt der Medicine Company. Der Investitionsgrad sei in Summe zum Monatsende etwas reduziert worden.

Im November hätten sich die internationalen Aktienmärkte positiv entwickelt. Unterstützung hätten die Aktienmärkte sowohl (wie bereits im Vormonat) durch die Hoffnung auf ein baldiges Unterzeichnen eines (Teil-)Abkommens im Handelsstreit zwischen den USA und China als auch durch die veröffentlichten Konjunkturdaten erfahren. So hätten sich im Monatsverlauf die Anzeichen verdichtet, dass Europas Industrie den Tiefpunkt überstanden haben könnte. Denn sowohl in Deutschland und Frankreich als auch in der Eurozone sei der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe den zweiten Monat in Folge angestiegen, in Deutschland sogar auf ein Fünfmonatshoch.

Bei der Betrachtung des MSCI World Index hätten im Berichtsmonat sowohl USD-Investoren (+2,8%) als auch Euro-Investoren (+4,1%) Kursgewinne verbuchen können. Aufgrund des im Monatsverlauf schwächeren Euro (-1,2%) sei dieser für Letztere höher ausgefallen. Im Detail hätten sich Gesundheitswerte - gemessen am MSCI World Health Care Index in USD - mit +4,8% deutlich besser entwickelt als der breite Markt. Für Schlagzeilen habe im Monatsverlauf der Schweizer Pharmakonzern Novartis gesorgt, der die US-Biotechnologiefirma The Medicines Company für 9,7 Milliarden US-Dollar übernehmen möchte. Den Deal hätten die Führungsspitzen beider Unternehmen einstimmig beschlossen. Novartis biete 85 US-Dollar je Medicines-Aktie und wolle die Transaktion im ersten Quartal 2020 abschließen. Finanziert werde die Übernahme durch vorhandenes Kapital sowie durch kurz- und langfristige Darlehen. (02.01.2020/fc/a/f)





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