DWS Top Dividende LD-Fonds: 11/2018-Bericht, Engagement in Grundstoffen und Energie erhöht - Fondsanalyse


07.01.19 08:50
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Dr. Thomas Schüssler, Fondsmanager bei DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Im November hätten die Aktienmärkte einen Teil der Verluste aus dem Vormonat wieder wettmachen können. Der MSCI World Index habe mit einem Plus von 1,21% in EUR geschlossen. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten nur marginale Auswirkungen auf die Wertentwicklung gehabt. Die Schwellenländer hätten die relativ stärkste Wertentwicklung (+4,04% in EUR) verzeichnet, gefolgt vom S&P 500, der ebenfalls 1,96% in EUR zugelegt habe. Der japanische Nikkei 225 sei die einzige andere Region gewesen, die im vergangenen Monat positive Erträge erzielt habe (+1,35% in EUR).

Der EURO STOXX 50 habe den Monat mit einem leichten Rückgang von 0,69% geschlossen. Die relativ schwächsten Märkte seien der UK FTSE 100 und der deutsche DAX gewesen, die beide auf EUR-Basis um 1,66% nachgegeben hätten. Auf Sektorebene seien Gesundheitswesen und Immobilien die stärksten Sektoren gewesen, sie hätten den November mit +5,41% bzw. +4,52% (beide in EUR) abgeschlossen. Kommunikationsdienste seien mit +3,89% erneut stark gewesen. Energiewerte hingegen hätten im Verlauf des Monats 3,52% eingebüßt und im November die schlechteste Wertentwicklung aufgewiesen.

Informationstechnologie (-1,99%) und Grundstoffe (-0,95%) seien ebenfalls hinter dem allgemeinen Markt zurückgeblieben. Der US-Dollar sei im November um 0,15% angezogen (gemessen anhand des US-Dollar Index). Im sonstigen Währungsbereich sei der Euro gegen den US-Dollar beinahe unverändert geblieben (+0,04%). Gegen den Japanischen Yen und das Britische Pfund habe er um +0,53% bzw. +0,14% aufgewertet. Der Ölpreis (WTI) sei im November deutlich um 22,08% in Euro gesunken. DWS Top Dividende sei im November um 0,88% gestiegen.

Die Experten hätten im November ihr Engagement in Grundstoffen und Energie erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement insbesondere in Gesundheitswesen, Informationstechnologie und Industrie verringert. Für die anstehende Ausschüttung im nächsten Monat sei der Kassebestand im Laufe des letzten Monats erhöht worden. Insgesamt habe sich der Investitionsgrad des Fonds nicht wesentlich verändert. Insgesamt sei die Kasseposition der Experten immer noch recht hoch (etwa 10% unter Berücksichtigung von Anleihen, die die Experten als Kasseersatz halten würden). Die Experten würden auf weitere Chancen zur Erhöhung ihres Investitionsgrads warten.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Übergewicht in Versorgern und dem Untergewicht in Informationstechnologie gestammt. Auch die Einzeltitelauswahl in Energie und Versorgern habe einen positiven Beitrag zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Basiskonsumgütern und Industrie habe im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag gebracht. Auch wenn sich die Experten auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen würden, sei der allgemeine Markt nicht als Benchmark für den Fonds heranzuziehen. Auf Einzeltitelebene seien die größten positiven Beiträge von PepsiCo Inc., Pfizer Inc. und Merck & Co Inc. gekommen. Altria Group Inc., British American Tobacco plc. und Total SA hätten hingegen die Wertentwicklung belastet.

In den letzten Quartalen seien immer mehr Unsicherheiten aufgetreten, welche die Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum beeinflusst hätten. Unter anderem hätten der chinesisch-amerikanische Konflikt um Handelsdefizite und Zölle, der geplante Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und zukünftige Haushaltsdefizite in Italien die Stimmung belastet. Die Experten würden erste greifbare Hinweise auf eine geringere Investitionsbereitschaft der Unternehmen und Konsumbereitschaft der Verbraucher sehen. Vor allem zyklische Branchen, die stark vom Export abhängig seien (z. B. der Automobilsektor), hätten ihre Aussichten bereits nach unten angepasst.

Während der Technologiesektor unter schwächeren Smartphone-Märkten gelitten habe, hätten Lagerbestandsbereinigungen zu einer Verlangsamung der Nachfrage beigetragen, insbesondere bei Halbleitern. Die damit geringeren Erwartungen an das globale Wirtschaftswachstum hätten sich auch auf die Rohstoff- und Energiepreise sowie die jeweiligen Aktien ausgewirkt. Trotz dieser makroökonomischen Gegenwinde würden die Experten weiterhin ein Wirtschaftswachstum im niedrigen einstelligen Bereich erwarten, jedoch schwächer als zuvor. Auf Unternehmensebene dürften die operativen Margen in den Industrieländern nicht weiter steigen, was jedoch auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin zu einem Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich führen sollte.

Für Aktien aus Schwellenländern werde mit weiteren operativen Steigerungen und damit einem hohen einstelligen Gewinnwachstum gerechnet. Angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus am Aktienmarkt seien die Experten immer noch vorsichtig und würden nur begrenzten Spielraum für höhere Bewertungen sehen. Daher seien die Experten nach wie vor der Überzeugung, dass die Bedeutung der Dividendenzahlungen für den Gesamtertrag weiter zunehme. Die Experten würden erneut erwarten, dass ihr Beitrag zum Ertrag des Investments über dem historischen Durchschnitt liegen werde. Die Experten würden nur moderate Kurssteigerungen an den globalen Aktienmärkten erwarten, die im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich liegen sollten. (Stand vom 30.11.2018) (07.01.2019/fc/a/f)






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