DWS Top Dividende LD-Fonds: 06/2021-Bericht, Engagement in Finanzwerten und Grundstoffen erhöht - Fondsanalyse


20.07.21 09:21
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Dr. Thomas Schüssler, Fondsmanager bei DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Der Juni sei ein weiterer guter Monat für globale Aktien gewesen, der MSCI World Index habe ein Plus von +4,64% in EUR gezeigt. Die Fortschritte bei den Impfungen gegen Covid-19 sowie die Aufhebung von Einschränkungen im Alltag hätten erneut die Marktstimmung gestützt, die nur teilweise durch die Ausbreitung der Delta-Variante in bestimmten Teilen der Welt gedämpft worden sei. Aus wirtschaftlicher Sicht würden nach wie vor Inflationssorgen sowie weitreichende Lieferengpässe das Tagesgeschehen beherrschen. Der Markt schien zu der Ansicht zu tendieren, dass der Inflationsanstieg nur ein vorübergehendes Phänomen ist, und die Zinsängste ließen nach, so die Experten der DWS. Die Renditen 10-jähriger Anleihen seien unter das Niveau der Vormonate gefallen. Die USA seien im Juni die stärkste Region gewesen.

So sei der S&P500 um +5,37% gestiegen. Schwellenländer hätten sich ebenfalls stark gezeigt und mit +3,38% im Plus gelegen. Für Japan sei es mit einem Plus von nur 1,55% schlechter gelaufen. Europa sei im Juni das klare Schlusslicht gewesen, der DAX habe +0,71% erzielt, der britische FTSE 50 +0,50% und der EURO STOXX 100 +0,70%. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten im Laufe des Monats sehr positive Auswirkungen für Euro-Anleger gehabt. (Angaben zur Wertentwicklung jeweils in EUR)

Auf Sektorebene habe Informationstechnologie im Juni mit +10,29% in EUR die beste Wertentwicklung geliefert. Auch der Energiesektor habe sich dank des stark gestiegenen Ölpreises überdurchschnittlich (+6,37%) entwickelt. Grundstoffe und Finanzwerte hätten auf relativer Basis die schlechteste Wertentwicklung im Monatsverlauf mit -1,03% bzw. -0,27% in EUR gezeigt. Der US-Dollar habe im Juni um +2,90% angezogen (gemessen am US-Dollar Index). Der Euro habe um -3,02% gegenüber dem US-Dollar abgewertet. Gegenüber dem Britischen Pfund habe er -0,37% und gegenüber dem Japanischen Yen -1,66% verloren. Der Ölpreis (WTI) sei im Juni um +14,07% (in EUR) gestiegen. DWS Top Dividende sei im Juni um +0,88% gestiegen.

Die Experten hätten im Juni ihr Engagement in Finanzwerten und Grundstoffen erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement in Gesundheitswesen und Basiskonsumgütern verringert. Im Verlauf des letzten Monats habe sich der Investitionsgrad der Experten nicht wesentlich verändert. Ihre aktuelle Kasseposition stehe bei insgesamt etwa 5%.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Übergewicht in Energie und dem Untergewicht in Industrie gestammt. Zusätzlich habe die Einzeltitelauswahl in Versorgern und defensivem Konsum einen positiven Beitrag zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Informationstechnologie und das Untergewicht in diesem Sektor hätten im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag gebracht. Auch wenn sich die Experten auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen würden, sei der breite Markt nicht als Benchmark für den Fonds anzusehen. Auf Einzeltitelebene hätten Merck & Co, Microsoft und Roche Holding die größten positiven Beiträge geliefert. Newmont, Koninklijke Philips und Ping An Insurance Group. hingegen hätten die Wertentwicklung belastet.

Die Finanzmärkte würden sich weiterhin auf die Neuigkeiten zur COVID-19-Pandemie konzentrieren, wobei positivere Meldungen über den beschleunigten Anstieg der Impfquoten in einigen Teilen der Welt langsam überwiegen würden. Auch wenn die Verschuldung und die Arbeitslosenquote weiterhin hoch seien, habe die allmähliche Wiederöffnung der Wirtschaft in Kombination mit sich verbessernden Konjunkturindikatoren für Optimismus an den Finanzmärkten gesorgt. Eine Normalisierung über die Jahre 2021/22 erscheine immer wahrscheinlicher.

Zudem würden massive monetäre und fiskalische Maßnahmen weiterhin die Weltwirtschaft stützen. Die Ausbreitung des Coronavirus und die durch neue Virusvarianten erneut steigenden Fallzahlen würden sehr genau beobachtet und könnten zu weiteren Schwankungen an den globalen Aktienmärkten führen. Mit dem Abklingen der Sorgen über die Pandemie habe sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die beginnende zyklische Konjunkturerholung und die damit verbundenen Risiken potenziell steigenden Inflationsdrucks verlagert, was Befürchtungen über höhere Zinsen und ein mögliches Tapering der Zentralbanken ausgelöst habe.

In diesem volatilen und unsicheren Marktumfeld würden die Experten einmal mehr ganz bewusst auf strenge Auswahl setzen und sich dabei auf solide Bilanzen, hohe freie Cashflows und nachhaltige Dividenden konzentrieren. Außerdem seien die Zinsen trotz des jüngsten Anstiegs der langfristigen Renditen nach wie vor historisch niedrig, sodass Aktien aufgrund des Mangels an Alternativen nach Erachten der Experten langfristig notwendig und attraktiv bleiben würden. Dies sollte die Aktienmärkte zumindest strategisch stützen.

Zudem seien die Experten nach wie vor der festen Überzeugung, dass die Bedeutung von Dividendenzahlungen als Komponente des Gesamtertrags bei anhaltenden Niedrigzinsen weiter steige. Die Experten würden erwarten, dass der Renditebeitrag der Dividenden über dem historischen Durchschnitt liegen werde, da bei vielen Aktien die Dividendenerträge bereits weit über den Renditen der entsprechenden Unternehmensanleihen lägen. (Stand vom 30.06.2021) (20.07.2021/fc/a/f)






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