DWS Top Dividende LD-Fonds: 03/2019-Bericht, Engagement in Energie und zyklischem Konsum erhöht - Fondsanalyse


02.05.19 13:30
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Top Dividende LD bietet eine Aktienanlage mit Chance auf laufenden Ertrag, so Dr. Thomas Schüssler, Fondsmanager bei DWS.

Das Management investiere weltweit in Aktien, vorrangig hochkapitalisierte Werte, die eine höhere Dividendenrendite als der Marktdurchschnitt erwarten lassen würden.

Im März hätten die Aktienmärkte den Monat im Plus beendet. Der MSCI World Index habe bei +2,74% in EUR gelegen. Währungsbewegungen zwischen USD und EUR hätten im Laufe des Monats sehr positive Auswirkungen für Euro-Anleger gehabt. Die USA seien die relativ stärkste Region mit einem Anstieg des S&P 500 um 3,41% in Euro gewesen. Auch der britische FTSE 100 sei stark gewesen und habe um 2,62% zugelegt, gefolgt von den Schwellenländern (+2,28%) und dem EURO STOXX 50 (+1,86%), jeweils in EUR. Der japanische Nikkei 225 sei um 1,83% in EUR gestiegen. Die schwächste Region sei Deutschland mit einem Anstieg des DAX um nur 0,09% in EUR gewesen.

Auf Sektorebene hätten Immobilien im März die beste Wertentwicklung geliefert (+6,23% in EUR). Basiskonsumgüter und Informationstechnologie hätten ebenfalls eine überdurchschnittliche Wertentwicklung mit +5,84% bzw. +5,81% in EUR verzeichnet. Der schwächste und einzige Sektor im negativen Bereich sei das Finanzwesen gewesen, das im März mit einem Rückgang von 1,22% auf EUR-Basis der Sektor mit der im Vergleich schlechtesten Wertentwicklung gewesen sei. Gesundheitswesen (+2,43%) und Industrie (+1,19%), beide auf EUR-Basis, seien ebenfalls hinter dem allgemeinen Markt zurückgeblieben.

Der US-Dollar sei im März um +1,17% angezogen (gemessen am US-Dollar Index). Im Währungsbereich habe der Euro gegenüber dem US-Dollar (-1,35%) und dem Japanischen Yen (-1,83%) abgewertet, während er gegenüber dem Britischen Pfund um 0,38% zugelegt habe. Der Ölpreis (WTI) sei im März erneut um 6,61% in Euro gestiegen. DWS Top Dividende sei im März um +2,30% gestiegen.

Die Experten hätten im März ihr Engagement in Energie und zyklischem Konsum erhöht. Im Gegensatz dazu hätten sie ihr Engagement vor allem in Industrie und defensivem Konsum verringert. Im Laufe des letzten Monats habe sich die Kasseposition der Experten leicht erhöht. In Summe habe sich der Investitionsgrad des Fonds nicht wesentlich verändert. Insgesamt sei die Kasseposition der Experten immer noch recht hoch (etwa 10% unter Berücksichtigung von Anleihen, die die Experten als Kasseersatz halten würden). Die Experten würden auf weitere Chancen zur Erhöhung ihres Investitionsgrads warten.

Auf Sektorebene hätten positive Beiträge zur Wertentwicklung aus dem Untergewicht in defensivem Konsum und Industrie gestammt. Auch die Einzeltitelauswahl in Gesundheitswesen und defensivem Konsum habe einen positiven Beitrag zum relativen Ertrag gebracht. Die Einzeltitelauswahl in Informationstechnologie und Finanzwerten habe im Vergleich zum allgemeinen Markt den höchsten negativen Beitrag gebracht. Auch wenn sich die Experten auf relative Erträge und Gewichtungen beziehen würden, sei der allgemeine Markt nicht als Benchmark für den Fonds anzusehen. Auf Einzeltitelebene hätten die größten positiven Beiträge von Unilever N.V., Novartis AG und British American Tobacco PLC erzielt werden können. Wells Fargo & Co, Sampo OYJ und Swedbank AB hingegen hätten die Wertentwicklung belastet.

In den letzten Quartalen seien global immer mehr Unsicherheiten aufgetreten, welche die Erwartungen für das globale Wirtschaftswachstum beeinflusst hätten. Unter anderem hätten der chinesisch-amerikanische Konflikt um Handelsdefizite und potenzielle Zölle, der geplante Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und zukünftige Haushaltsdefizite in Italien die Stimmung belastet. Die Experten würden erste greifbare Hinweise auf eine geringere Investitionsbereitschaft der Unternehmen und Konsumbereitschaft der Verbraucher sehen. Vor allem zyklische Branchen, die stark vom Export abhängig seien (z. B. der Automobilsektor), hätten ihre Aussichten bereits nach unten angepasst.

Während der Technologiesektor unter schwächeren Smartphone-Märkten gelitten habe, hätten Lagerbestandsbereinigungen zu einer Verlangsamung der Nachfrage beigetragen, insbesondere bei Halbleitern. Trotz dieser makroökonomischen Gegenwinde würden die Experten weiterhin ein Wirtschaftswachstum im niedrigen einstelligen Bereich, jedoch schwächer als zuvor erwarten.

Darüber hinaus würden die Experten Aktien nach der starken Rally zu Beginn des Jahres insgesamt für fair bewertet halten und nur ein bescheidenes Aufwärtspotenzial sehen. Auf Unternehmensebene dürften die operativen Margen in den Industrieländern nicht weiter steigen, was jedoch auf beiden Seiten des Atlantiks weiterhin zu einem Gewinnwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich führen sollte. Für Aktien aus Schwellenländern würden die Experten in gewissem Umfang mit einem anhaltenden positiven Kostenstruktureffekt und damit hohem einstelligem Gewinnwachstum rechnen.

Angesichts des aktuellen Bewertungsniveaus am Aktienmarkt seien die Experten immer noch vorsichtig und würden nur sehr begrenzten Spielraum für höhere Bewertungen sehen. Daher seien die Experten nach wie vor der festen Überzeugung, dass die Bedeutung der Dividendenzahlungen für den Gesamtertrag weiter zunehme. Die Experten würden erneut erwarten, dass ihr Beitrag zum Ertrag des Investments über dem historischen Durchschnitt liegen werde. (Stand vom 31.03.2019) (02.05.2019/fc/a/f)






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